zur Navigation springen

Fussball/Oddset-Pokal : TBS in Halbzeit eins wie gelähmt, HR ungefährdet in Runde drei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Noch vor gut einer Woche hatten die Landesliga-Fußballer von TBS Pinneberg den höherklassigen Kontrahenten SV Halstenbek-Rellingen in der zweiten Runde des Oddset-Pokals gehörig geärgert und in die Verlängerung gezwungen.

Beim Stande von 1:1 musste das Spiel dann jedoch abgebrochen werden, da sich TBS-Akteur Bilel Ouerfelli schwer verletzte (Schien- und Wadenbeinbruch, wir berichteten). Beim gestrigen Nachholtreffen beider Klubs zeigte TBS jedoch ein ganz anderes Gesicht, war kaum wiederzuerkennen.

Bereits nach 17 Minuten war das Spiel für den Außenseiter, der sich viel mehr vorgenommen hatte, gelaufen: Stürmer Mladen Tunjic sorgte mit einem frühen Doppelschlag für die 2:0-Führung des Oberligisten vom Lütten Hall (10., 13.), sein Angriffspartner Enrik Nrecaj, der vor dem 1:0 noch an TBS-Keeper Nico Jeschke gescheitert war, eh Tunjic einschob, erhöhte vor der Pause gar auf 3:0 (17.). Gastgeber TBS hatte sichtlich mit sich selbst zu kämpfen, agierte phasenweise wie gelähmt. Zum einen fiel den Pinnebergern kurzfristig Abwehrchef Rafat Waseq aus (Muskelfaserriss im letzten Ligaspiel gegen Vicky II) und Stürmer Aytac Erman konnte aus beruflichen Gründen erst später eingewechselt werden. Zum anderen war der Schock der Ouerfelli-Verletzung offenkundig noch nicht verdaut.

Erst in Durchgang zwei kamen die Himmelblauen besser ins Spiel – auch, weil HR zunehmend nachlässiger spielte. Roberto Rodriguez verkürzte auf 1:3 (61.). Hoffnung keimte allerdings nur kurz auf, denn HR-Neuzugang Serhat Ercek sorgte mit seinem 4:1 für den Endstand (86.). „Wir waren sofort bissig , haben TBS erst gar nicht zur Entfaltung kommen lassen“, nannte HR-Coach Thomas Bliemeister den Schlüssel zum Erfolg. Sein Team wird in Runde drei nun auf den Wedeler TSV treffen, während TBS die Geschehnisse rund um diese zweite Runde aufarbeiten muss.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert