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Basketball : Talent ja, Selbstvertrauen nein

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Christoph Roquette, Sportlicher Leiter des SC Rist Wedel, führt die anhaltende Krise nicht auf fehlende Qualität zurück.

Die schwarze Serie des SC Rist in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB scheint kein Ende nehmen zu wollen. Im Duell der beiden heimschwächsten Mannschaften in der Nordstaffel hatten die Wedeler beim RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf in Brandenburg 40 Minuten lang den heiß ersehnten Sieg nach zuvor vier Niederlagen in Folge vor Augen, um dann doch mit 53:61 (36:28) die fünfte Niederlage in Folge zu kassieren.

Damit gerät für den Pro-B-Vizemeister 2014/15 als Tabellen-Vorletzten (vier Punkte) nach bislang erst zwei Auswärtssiegen das primäre Saisonziel, die Teilnahme an den Playoffs und der damit automatisch verbundene Klassenerhalt, in Gefahr.

Mit einer weiteren Niederlage gegen den Tabellenzweiten Iserlohn Kangaroos am Sonntag (17 Uhr, Steinberg) würden die Wedeler zudem eine Negativserie mit sechs Pleiten in den Monaten November/Dezember 2014 egalisieren. So weit soll es nach Einschätzung von Rist-Headcoach Michael Claxton aber gar nicht erst kommen. „Wir hatten in Kleinmachnow ebenso gute Siegchancen wie in den meisten Spielen zuvor, aber wir haben in der zweiten Halbzeit dem Druck nicht standgehalten“, sagte Claxton. Auffällig war aber auch, dass sich die junge und in Teilen auch verunsicherte Wedeler Mannschaft erneut 29 Ballverluste erlaubte und in der zweiten Halbzeit binnen 20 Minuten lediglich 17 Punkte erzielen konnte. Zudem gelang es den Gästen nicht, die individuell starken Führungsspieler des Gegners zu stoppen, 43 von 61 Punkte der Stahnsdorfer teilte sich das Trio Kenneth Cooper, Jeffery Harper und Joey Ney.

„Die Niederlagenserie ist aber nicht auf fehlendes Talent und Potenzial, sondern fast ausschließlich auf das geringe Selbstvertrauen der Spieler zurückzuführen“, sagt Christoph Roquette. Insofern dürfte den Wedelern die Spitzenmannschaft aus dem nordrhein-westfälischen Iserlohn als nächster Punktspielgegner gerade recht kommen. „Die Kangaroos sind eines der stärksten Teams in der Staffel, gegen das wir überhaupt nichts zu verlieren haben“, sagt Claxton. Eine weitere Pleite wäre andererseits aber auch kein Weltuntergang. „Wir haben noch 14 Spiele in der regulären Saison zu absolvieren und dementsprechend viel Arbeit vor uns“, so der Headcoach.  

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erstellt am 17.Nov.2015 | 16:00 Uhr

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