Schwimmen : Swim-Team auf Rang sieben in der Medaillenwertung

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09. Juni 2015, 16:00 Uhr

Fünf Tage dauerten die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Berlin – und es verging nicht ein Tag, an dem ein Mädchen oder ein Junge mindestens eine Goldmedaille für das Swim-Team Stadtwerke Elmshorn aus dem Becken im Europapark fischte. Hinzu kamen Bestzeiten bei fast allen gestarteten 17 Akteuren des STE. Die einzige wirkliche Ausnahme bildete Maike Scheelk, die die Meisterschaften aber erkrankt vorzeitig abbrach. „Das ist schon eine außergewöhnlich gute Bilanz“, sagte STE-Cheftrainer Jörg Freyher zum siebten Rang im Medaillenspiegel.

Nach Lea Boy schwamm sich zum Wochenende vor allem Thore Bermel in die Schlagzeilen mit Siegen über 200 und 800 Meter Freistil bei nur einer knappen Stunde Pause. Mit 8:04,74 Minute verpasste der 16-Jährige den deutschen Altersklassenrekord über letztgenannte Distanz um nur vier Zehntelsekunden. Bronze über 400 Meter Lagen blieb ihm versagt; er wurde wegen eines falschen Beinschlags nach einer Wende disqualifiziert.

Die guten Leistungen des Elmshorner Trios für die Jugend-Europameisterschaften (23. bis 27. Juni) ergänzte Thea Brandauer mit einmal Bronze und den über 50 Meter Schmetterling knapp verpassten Sprung aufs Podest. „Das lässt für die JEM einiges erhoffen“, sagte Freyher.

Das für die jüngere Altersklasse angelegte European Youth Olympic Festival hat Arti Krasniqi (Jahrgang 1999) im Blick, der am letzten Wettkampftag über 400 Meter Lagen in 4:33,2 Minuten die Konkurrenz deklassierte. „Arti ist über sich hinausgewachsen“, sagte Freyher.

Aber auch die DM-Fahrer, auf die aktuell keine internationalen Aufgaben warten, überzeugten in Berlin. Von dem jungen Miron Drewinski, der bei seiner ersten nationalen Meisterschaft im Jugend-Mehrkampf mit fünf Bestzeiten bei fünf Starts Rang neun holte, bis hin zum ältesten Elmshorner Starter Jonas Max Rade überzeugten alle.

DM-Premieren mit Bestzeiten feierten auch Luisa Krauß und Lina Reumann. Johanna Cords und Florian Derdak kamen überraschend in die 200-Meter-Schmetterling-Finals. „Das sind wirklich super Ergebnisse“, fasste Freyher zusammen.

Seit gestern ist für alle Schwimmer wieder normales Training im Freibad angesagt, denn in drei Wochen stehen bereits die nationalen Freiwasser-Titelkämpfe im Bodensee an. „Dann wird’s aber ein kleineres Elmshorner Team werden“, sagte Freyher.

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