Fußball-Oberliga : SVR spielt eine Hälfte stark

Unglückliche Figur: Dennis Schmidt  SV Rugenbergen  gegen Beytullah Atug (TuS Dassendorf)
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Unglückliche Figur: Dennis Schmidt SV Rugenbergen gegen Beytullah Atug (TuS Dassendorf)

Fußball: Rugenbergen verliert gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TuS Dassendorf mit 1:5

shz.de von
24. Februar 2014, 16:00 Uhr

Es dauerte keine vier Minuten, da hatte Heiko Kühl, der Stadionsprecher des Fußball-Oberligisten SV Rugenbergen bereits zwei Zungenbrecher hinter sich. Sowohl der Stürmer des TuS Dassendorf, Erik Agyemang, als auch der Neuzugang des SV Rugenbergen Milos Ljubisavljevic hatte getroffen (0:1 Agyemang, 1. Minute, 1:1 Ljubisavljevic, 3. Minute).

„Ich habe mich mit Milos geeinigt, wenn er trifft, nenne ich ihn einfach Lubi“, sagte Kühl nach dem Ausgleich und freute sich über das Tor des Debütanten. Dass es am Ende 1:5 stand und die Gäste aus Dassendorf völlig verdient als Sieger vom Platz gingen, lag auch an Ausnahmestürmer Agyemang, der noch die Treffer zur 2:1- und zur 5:1-Führung der Gäste erzielte (30., 84.).

Bis zur Halbzeitpause hatten die Spieler von SVR-Trainer Ralf Palapies gut mitgespielt. So hätte Sven Worthmann, der nach feinem Zuspiel von Pascal Haase auf der linken Seite seinem Gegenspieler enteilt war, in der 31. Minute den Ausgleich zum 2:2 erzielen können, doch er schoss ohne Not Gästetorhüter Christian Gruhne an. „In der ersten Halbzeit waren wir ein Gegner für Dassendorf, in der zweiten nicht“, fasste Palapies das Spiel zusammen. „Wir wollten aus der Kabine kommen und den Rückstand noch aufholen.“ Doch das ließ der Gegner nicht zu.

Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte setzte Dassendorf den SVR unter Druck und erzielte durch Dennis Tornieporth das 3:1 aus Gästesicht (47.). „Ab der 55. Minute haben die uns chancenlos auf dem Platz stehen lassen. Wir hatten uns mehr vorgenommen, aber der Gegner war zu stark“, fügte Palapies hinzu. Dazu passte noch das Eigentor durch Dennis Schmidt in der 59. Minute.

Positiv sah Palapies aber immerhin die Leistung seines neuen Stürmers Ljubisavljevic. „Sein Einstand war ganz gut, später ließ die gesamte Mannschaft minütlich nach“, so Palapies.

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