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Fussball-Oberliga : SVR siegt mit großem Kraftaufwand und ohne Torlinien-Technik

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Den 5:1-Sieg im Pokal vom Freitag über den TuS Finkenwerder (4. Runde) hatten die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen am Sonntagmorgen noch in den Knochen, als sie beim USC Paloma nach einer Viertelstunde bereits mit 0:2 hinten lagen.

„Alles schien gegen uns zu laufen. Das 0:1 war ein Elfmeter, bei dem wir mit Tolga Güvenir noch unseren Abwehrchef durch Platzverweis verloren, das 0:2 dann ein unhaltbarer Distanzschuss“, so SVR-Trainer Ralf Palapies. Dass sein Team nach diesen frühen Rückschlägen auf dem Kunstrasen an der Brucknerstraße dann doch noch einmal zurück in die Partie finden würde, glaubte Palapies zu diesem Zeitpunkt weniger. „Dann aber legten wir den Hebel um, das war ein echter Kraftakt, eine tolle mentale und körperliche Leistung meines Teams“, lobte Palapies die anschließenden Minuten, die es wahrlich in sich hatten.

Binnen einer halben Stunde drehte der Gast in Unterzahl das Spiel – und war dabei noch nicht einmal auf modernste Technik angewiesen. Als Gary Voorbraak in Minute 19 eine Flanke per Dropkick unter den Querbalken jagte und die Kugel knapp hinter der Torlinie auftippte, wehte ein Hauch von Wembley 1966 über den Platz in Hamburg-Uhlenhorst und nicht wenige hätten sich die Torlinien-Technik des Weltfußball-Verbandes FIFA gewünscht. Die brauchte Schiedsrichter-Gespann um Ralph Vollmers aber nicht. „Der Assistent stand goldrichtig, entschied sofort auf Tor – zu Recht“, befand Palapies. Voorbraaks „Wembley-Tor“ war die Initialzündung zur unglaublichen Bönningstedter Aufholjagd.

Max Scholz (22.) und Milos Ljubisavljevic (43.) erzielten noch vor der Pause die Gästetore zwei und drei. In Halbzeit zwei ließ Rugenbergen (mit Sebastian Munzel als starken Güvenir-Ersatz) dann nichts mehr anbrennen.

 

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