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Fussball-Bezirksliga : SVR II von Windböe ausgebremst

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rugenbergens Trainer Guido Krenzk geht das Thema Aufstieg nach seiner Vertragsverlängerung ganz entspannt an.

Auf der A 7 unweit der Ausfahrt Stellingen hätte es beinahe gekracht. Am Steuer seines Pkw entging Guido Krenzk nur knapp einem Zusammenstoß, als ein anderer Autofahrer vor ihm einscherte und plötzlich die Geschwindigkeit drosselte. Der Trainer des SV Rugenbergen II stieß spontan einen Fluch aus. Vorher waren schon seine Bezirksliga-Fußballer ausgebremst worden. Die Zweite des Niendorfer TSV revanchierte sich für die Hinspiel-Niederlage mit einem 3:0 (0:0) an der Ellerbeker Straße. Ob es ein einmaliger Ausrutscher des Tabellenzweiten gewesen ist, wird sich am Sonnabend zeigen.

Dann fühlt die aufstrebende Reserve der SV Halstenbek-Rellingen den Bönningstedtern auf den Zahn. Was das betrifft, strahlt Krenzk, der sich überreden ließ, entgegen seiner ursprünglichen Entscheidung eine weitere Serie als SVR II-Coach dranzuhängen, Gelassenheit aus. Sein Team ist nicht zum Aufstieg verdammt. Krenzk kann alles so nehmen, wie es kommt.

„Gewinnen wollen wir natürlich trotzdem jedes Spiel“, betont er. Gegen die Niendorfer aber ließ sein Team die notwendige Konsequenz vermissen. Ebenso wie Maximilian Gerckens und Ricardo Barreto ließ auch Torjäger Jeremy Wachter eine Topchance ungenutzt. In der 53. Minute verschworen sich dann die irdischen Elemente gegen die Gastgeber. Torwart Enrico Carl verließ seine Torlinie, um einen Freistoßball abzufangen. Dann aber verlieh eine Windböe der Kugel eine krumme Flugbahn. Es war das 0:1, das den Niendorfern „freie Fahrt“ verschaffte. Das 0:2 war ein Konter aus dem Lehrbuch, das 0:3 ein Distanzschuss, den Jens Kuhlmann entscheidend abfälschte.

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