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Fussball-Oberliga : SVR hat einen Aßmann im Ärmel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der ehemalige Co-Trainer der Bönningstedter kehrt in Dassendorf für 90 Minuten an die Seitenlinie zurück

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Fast sechs Jahre lang waren sie unzertrennlich. Ralf Palapies und Knut Aßmann haben bei den Oberliga-Fußballern des SV Rugenbergen die Kommandos gegeben, waren ein eingespieltes Team. Und die beiden sind mehr als nur Trainer und Assistent gewesen, auch privat hat man „Palla“ und „Knuti“ oft Seite an Seite gesehen.

Mit Ablauf der Vorsaison beschränkt sich die Verbindung zwischen Palapies und Aßmann aber nur noch auf die private Ebene. Nach sechs Spielzeiten als Co-Trainer in Bönningstedt legte Aßmann sein Amt beim SVR nieder, er wollte sich wieder mehr der Familie widmen. „Ich genieße das Leben“, sagt Aßmann, der nach 40 Jahren aktiver Beteiligung am Fußball-Geschäft das Treiben um das runde Leder seit diesem Sommer nur noch als Außenstehender verfolgt.

Doch das ist für ihn gar nicht so einfach, wie Aßmann einräumt. „Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich das alles nicht vermisse. Am 1. Spieltag war ich ganz schön nervös und habe ständig auf’s Handy geguckt, um die Zwischenstände zu verfolgen“, erzählt der 50-Jährige.

Heute Abend, wenn der SV Rugenbergen am 3. Oberliga-Spieltag um 19.30 Uhr bei Serienmeister TuS Dassendorf zu Gast sein wird, kann Aßmann sein Telefon in der Hosentasche lassen. Weil Chefcoach Palapies und der neue Co-Trainer Manuel Kaladic gleichzeitig verhindert sind, kehrt Aßmann einmalig für 90 Minuten an die Seitenlinie zurück. „Palla hat mich angerufen und um Hilfe gebeten. Da konnte ich natürlich schlecht nein sagen“, berichtet Aßmann, der die Mannschaft zusammen mit Torwart-Trainer Dennis Schultz auf die Partie am Wendelweg einstellen wird.

Rein sportlich betrachtet ist das Auswärtsspiel beim amtierenden Titelträger eine echte Herkulesaufgabe, wie auch Aßmann deutlich macht: „Die haben so viel Qualität und sind in der Liga das Maß aller Dinge. Um da etwas mitzunehmen, muss ganz, ganz viel positiv für uns laufen.“

Etwas leichter sind da schon die bevorstehenden Aufgaben für die anderen Oberligisten aus dem Kreis. So trifft der VfL Pinneberg, der nach zwei Spieltagen noch ungeschlagen ist, am Sonntag zu Hause auf den Aufsteiger TSV Sasel. Unterschätzen sollte man den Liga-Neuling aus Hamburg jedoch nicht, immerhin wurde zuletzt der SV Rugenbergen mit 3:2 in die Schranken verwiesen. „Wir gehen von einem starken Gegner aus. Sasel soll es auch am 1. Spieltag in Dassendorf trotz der Niederlage richtig gut gemacht haben“, ist VfL-Coach Thorben Reibe gewarnt. Der Pinneberger Trainer glaubt, dass die Tagesform der Mannschaften über den Ausgang der Partie entscheiden wird.

Jörn Großkopf, Coach des Wedeler TSV, präsentiert sich selbstbewusst vor der Auswärtsfahrt zum TSV Buchholz 08. „Wir fahren da hin, um zu gewinnen. Die Verunsicherung der Buchholzer wollen wir ausnutzen“, so Großkopf. Der Gegner aus der Nordheide ziert nach zwei Niederlagen zum Auftakt das Tabellenende, Wedel steht ungeschlagen auf Rang vier. Nach dem 4:1 in der 3. Pokal-Runde unter der Woche beim HFC Falke peilt der WTSV in Buchholz den fünften Saisonsieg im sechsten Pflichtspiel an.

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