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Hallenfußball : SV Rugenbergen verteidigt Titel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Oberligist aus Bönningstedt setzt sich im Finale des Ravo-Cups mit 4:2 gegen den FC Elmshorn durch

„Alle Spieler des Kummerfelder SV in die Halle kommen. Fegen“, bat Hallensprecher Stefan Krohn. Beim 3. Ravo-Cup des KSV am Ossenpadd hatten es die eigenen Fans Papierschlangen und Konfetti beutelweise regnen lassen.

Die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen fegten alle Gegner, wie bereits im vergangenen Jahr, vom Parkett. Für das 4:2 im Finale über den FC Elmshorn nahm Kapitän Jan Melich aus den Händen von Turnierleiter André Ehlers einen Scheck über 300 Euro entgegen. Sven Worthmann (2), Patrick Ziller und Heiko Ansorge ließen FCE-Keeper Jannik Reichel keine Chance. Adrian Ghadimi (1:3) und Patrick Hiob mit einem zauberhaften Treffer (2:4) schafften es lediglich, die Niederlage in Grenzen zu halten. Hamburgs Hallenmeister von 2015 war nicht beizukommen. Unter dem Gejohle der Teamgefährten nahmen Worthmann (bester Torschütze) und Patrick Ziller (bester Spieler) noch individuelle Preise entgegen. In den Reihen des FCE war man indes trotz der Final-Pleite zufrieden: „Das war ein würdiger Abschluss der Hallenrunde“, so Betreuer Uwe Wölm.

Bester Torwart war Alexander Dahnke aus den Reihen der Gastgeber, die mit einer 0:1-Niederlage gegen den TSV Uetersen II den Einzug in das Halbfinale verspielten. Für die Uetersener Zweite war derweil im Halbfinale gegen den SV Rugenbergen (1:4) ebenso Endstation wie für die Uetersener Erste gegen den FCE (1:2). TSV-Betreuer Uwe Wolter äußerte tiefstes Mitgefühl für Keeper Kirill Shmakov, sonst Verteidiger: „Das ganze Turnier hält er überragend. Dann passiert ihm der spielentscheidende Klops.“

Das war aber nichts im Vergleich zum Pech des SC Egenbüttel, der das Finale des Qualifikationsturniers gegen Uetersen II im Neunmeterschießen verloren hatte. Gleich drei Akteure (Torwart Patrick Marciniak/Fingerbruch, Daniel Caniera/Sehnenabriss, Alexander Wulf/Rücken) verletzten sich ohne gegnerisches Verschulden. Von der KSV-Zweiten erwischte es Felix Jetschiny (Mittelhand-Fraktur). Am zweiten Turniertag bekamen die Sanitäter dann keine Arbeit mehr.

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