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Fußball-Kreisliga : SuS Waldenau mit Latein am Ende, SC Cosmos Wedel stagniert

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2015 | 16:00 Uhr

Bislang hatten die Kreisliga-Fußballer des SuS Waldenau ihre personellen Engpässe gut kompensiert. Im Gipfeltreffen der Staffel 7 aber waren sie mit ihrem Latein am Ende. Tabellenführer HEBC II siegte am Jappopweg völlig verdient 3:0 (1:0) und ist damit Herbstmeister.

20 Minuten fanden die Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel. Als es dann besser lief, glückte den Eimsbüttelern das Führungstor (37.). Alle guten Vorsätze für den zweiten Durchgang waren nach dem 0:2 in der 50. Minute und Gelb-Roter Karte für Marcel Gompf wegen eines taktischen Fouls nur eine Minute später hinfällig. Ein gestrecktes Bein von Simon Block hatte gar die Rote Karte zur Folge. „Der Gegner war klar besser“, urteilte Waldenaus Trainer Michael Mathey.

Ein Lob für den Gast hatte auch Felix Loyal aus dem Trainerstab von Cosmos Wedel über. „Jung, dynamisch, superstark“. Mit Toren in der 76. und 79. Minute drehte die Zweite von Teutonia 10 das 1:0 von Felix Mühlich (67.) in einen 2:1-Erfolg. Die Cosmonauten stagnieren, während Stadtrivale Roland Wedel II seinen Aufwärtstrend mit einem 2:0 (1:0) auf dem gefürchteten Grand des TuS Osdorf II bestätigte und erstmals diese Saison die Abstiegsränge verließ. Kurios war, dass beide Treffer aus Selbsttoren resultierten, wobei der Schiedsrichter das 1:0 in seinem Spielbericht allerdings Hüseyin Ayik gutschrieb.

Für den Vorletzten TSV Holm wurde die 45. Minute beim 0:2 (0:1) gegen Union 03 II zum Verhängnis. Erst scheiterte Flemming Matthiessen aus drei Metern am Torwart. Im Tempo-Gegenstoß erzielten dafür die Altonaer das 1:0. Trotz Roter Karte glückte ihnen gar noch ein zweiter Treffer. „Wir wissen ganz genau, was zu tun ist“, betonte der Holmer Trainer Andree Otto. „Aber zurzeit fehlt das Personal, unsere Vorstellungen umzusetzen. “

Beim SC Egenbüttel II reagierte Trainer Peter Cohrs auf den 2:3-Rückstand nach einer 2:0-Führung gegen Komet Blankenese mit der Einwechslung von Peter Huchatz und Atakan Gergin, die ursprünglich eine „schöpferische Pause“ einlegen sollten. Beide Akteure sorgten für Belebung. Marvin Jöns rettete einen Punkt (3:3).  

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