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Fussball-Oberliga : Strahlen konnte nur der FCE

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: VfL Pinneberg muss mit dem 2:2 im Derby gegen den Tabellenvorletzten FC Elmshorn zufrieden sein

shz.de von
erstellt am 03.Nov.2014 | 16:00 Uhr

Fast Hochsommerwetter im November zum Oberliga-Derby, doch im übertragenen Sinne schien am Sonnabend die Sonne nur über dem FC Elmshorn. Deren neuer Trainer Florian Gossow durfte sich über das 2:2 beim VfL Pinneberg deutlich mehr freuen als Hausherr Michael Fischer. Gossows unmittelbare Vorgänger auf der Bank – Bernd Ruhser und Interimslösung Sven Tepsic – waren mit einer Niederlage gestartet.

Rund 160 Zuschauer hatten im Stadion 1 bei Kassierer Helmut Pienkoss an dessen 84. Geburtstag ihren Obolus entrichtet. Zu sehen bekamen sie einen Gast, dessen Aufstellung Gossow in einigen Punkten geändert hatte. So fand sich der junge Rico Just erstmals in der Innenverteidigung wieder, während Jan Novotny in der Viererkette auf die linke Außenbahn rückte. Manuel Kaladic bildete zusammen mit Tepsic die Doppel-Sechs.

Trotzdem blieb der FCE anfällig bei Standardsituationen. Eine Co-Produktion der drei Ex-Elmshorner Flemming Lüneburg (Ecke), Thorben Reibe (Kopfballverlängerung) und Jan -Philipp Zimmermann (Abschluss per Kopf) brachte die zu diesem Zeitpunkt verdiente VfL-Führung nach einer Viertelstunde. Die Elmshorner waren in dieser Phase allenfalls bemüht. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Maximilian Waskow verwerte einen langen Ball von Goran Domazet zum überraschenden Ausgleich (47.).

Die beiden abschließenden Treffer fielen vom Punkt aus. Erst legte Novotny Pinnebergs Steffen Maaß – „So was Bescheuertes“, schimpfte Gossow ob des unnötigen Fouls – und Sascha Richert versenkte den Strafstoß. Dann checkte Tim Vollmer den eingewechselten Adrian Ghadimi Nouran und Patrick Scheidt verwandelte.

Einmal zappelte der Ball anschließend noch im Elmshorner Tor, doch Schiedsrichter Henry Wagner hatte Vollmer zuvor wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Die Elmshorner Patrick Ziller, Novotny und Marc Henry Lange zwangen auf der anderen Seite VfL-Keeper Norman Baese zu guten Paraden.

Dessen Bruder Marvin hoffte indes vergeblich auf ein Familien internes Duell. Der vom Heider SV zum FCE gekommene Stürmer schmorte 90 Minuten in der Herbstsonne auf der Bank.

 

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