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Handball-Landesliga : Stotterstart vor der Rekordkulisse

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

500 Zuschauer beim 32:29 der Horst/Kiebitzreiher „Haie“

Im Auftaktspiel der neuen Saison haben die Landesligahandballer der HSG Horst/Kiebitzreihe ihren Kreisrivalen Kremperheide/Münsterdorf mit 32:29 besiegt. Damit verbuchten die „Haie“ zwar ihre ersten beiden Punkte auf dem Weg in die Schleswig-Holstein-Liga, doch deren Trainer Werner Zink war nach dem Abpfiff alles andere als zufrieden. „Wir werden in der Woche weiter hart arbeiten, um so etwas beim nächsten Spiel zu vermeiden“, kündigte er nach dem Erfolg über das Team, das er in den vergangenen zwei Jahren betreut hatte, an.

Was der Haie-Coach mit „so etwas“ meinte, offenbarte sich den 500 Zuschauern auf den Rängen der Horster Sporthalle schon bald. Gegen eine „rund erneuerte Mannschaft“ aus Kremperheide und Münsterdorf legten die Hausherren zwar fulminant los. Diesen Lauf stoppte Gästetrainer Michael Stieper aber bereits durch eine frühe Auszeit nach 3:59 Minuten beim Stand von 4:0 für die Haie. Eine gute Viertelstunde später glichen die Gäste erstmals aus.

Immerhin noch mit einem Fünf-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause gehend, forderte Zink von seiner Mannschaft deutlich mehr Konzentration und vor allem in der Abwehr mehr Konsequenz. Das gelang nur zum Teil, so dass die ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit zu einer Geduldsprobe nicht nur für die Akteure beider Teams wurde, sondern auch für die Zuschauer. Ein winziges Törchen war die magere Ausbeute in dieser Zeitspanne, ehe dann Daniel Liedtke diesen Bann für Horst/Kiebitzreihe brach.

In Einzelaktionen rieben sich die Spieler des selbst erklärten Aufstiegsaspiranten gegen eine sehr defensive und hart zupackende Gäste-Abwehr auf. Es wurde zwar hin und wieder etwas enger, was den Spielstand anbelangte. Doch ernsthaft in Gefahr war der letztendlich verdiente 32:29-Sieg für Horst/Kiebitzreihe auch nicht.

„Die Einstellung der Mannschaft hat mir nicht gefallen. So ein Spiel darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern muss über 60 Minuten klar dominieren“, fand Werner Zink klare und deutliche Worte.

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