Fussball-Oberliga Hamburg : Stimmungstöter Fahltsweide

Lang ist’s her: Am 14. Oktober 2017 spielte Fabian Knottnerus (rechts) zuletzt mit dem VfL Pinneberg auf dem Rasen im Stadion 1 gegen den TSV Buchholz. Künftig wird Knottnerus in Tornesch kicken.
Lang ist’s her: Am 14. Oktober 2017 spielte Fabian Knottnerus (rechts) zuletzt mit dem VfL Pinneberg auf dem Rasen im Stadion 1 gegen den TSV Buchholz. Künftig wird Knottnerus in Tornesch kicken.

Der VfL Pinneberg darf nach 176 Tagen wohl erstmals wieder auf dem heimischen Rasenplatz spielen. Trainer Thorben Reibe beklagt erneut die schlechten Bedingungen an der Fahltsweide. Vier weitere Spieler folgen ihm nach Tornesch.

shz.de von
06. April 2018, 12:10 Uhr

Pinneberg | Die Wetterprognose stimmt Thorben Reibe optimistisch. „Am Wochenende wird es trocken bei rund 20 Grad. Wenn dann nicht auf Rasen gespielt wird, weiß ich auch nicht“, sagt der Trainer des VfL Pinneberg. Seine Fußballer wollen am Sonntag, 8. April (14 Uhr), in der Oberliga Hamburg gegen Concordia nach sage und schreibe 176 Tagen auf den heimischen Rasenplatz zurückkehren.

Zuletzt spielte der VfL am 14. Oktober 2017 gegen den TSV Buchholz (0:3) im Stadion 1. Seither mussten die Kreisstädter sechs Mal in Folge auf den Grand an der Fahltsweide ausweichen. „Das hat mit Oberliga wenig zu tun“, beklagt der Coach.

In der nächsten Saison muss sich Reibe nicht mehr mit dieser Problematik beschäftigen: Bei seinem neuem Klub Union Tornesch ist man mit zwei Kunstrasenflächen hervorragend ausgestattet. Über bessere Bedingungen können sich dann auch Fabian Knottnerus, Christian Kulicke, Norman Baese und Philipp Werning freuen – das Quartett folgt seinem Coach im Sommer zum Landesligisten.

„Die Bedingungen in Pinneberg sind einfach schlecht”

 Bei der Wahl des Klubs habe auch die Anlage eine Rolle gespielt, wie Reibe bestätigt. „Ob es der Hauptfaktor war, weiß ich nicht. Aber die Bedingungen in Pinneberg sind einfach schlecht. Das drückt auf die Stimmung“, so der VfL-Trainer. Voraussichtlich werden noch „ein, zwei weitere Spieler“ den Weg von Pinneberg nach Tornesch einschlagen. Auch wenn Reibe betont: „Ich habe mich schwer getan, Spieler mitzunehmen. Aber diejenigen, die jetzt kommen, hätten den VfL sowieso verlassen.“

Hochbetrieb in Bönningstedt

Beim SV Rugenbergen erwartet man am Sonntag um 14 Uhr den TSV Buchholz zum Auftakt in die Heimspiel-Wochen. Fünf der nächsten sechs Oberliga-Partien der Bönningstedter finden an der Ellerbeker Straße statt.

Gegen den Klub aus der Nordheide ist die Elf von Trainer Ralf Palapies nur sechs Tage nach dem 0:4 aus dem Hinspiel heiß auf Revanche. „Das können wir so nicht hinnehmen. Zu Hause werden wir das wieder gerade biegen“, verspricht Palapies, der in Buchholz beruflich verhindert war.

Wedel kämpft gegen die Auswärtsschwäche

An seiner Auswärtsbilanz arbeiten kann in diesen Tagen der Wedeler TSV. Die Rolandstädter zogen auf des Gegners Platz zuletzt drei Mal in Folge den Kürzeren – und blieben dabei jeweils ohne eigenen Treffer.

Beim TSV Sasel – der erste von vier Gastauftritten binnen 14 Tagen – stehen für Trainer Jörn Großkopf am Sonntagnachmittag (15 Uhr) aber andere Dinge im Fokus. „Wenn wir kein Tor schießen und keins fangen, bin ich auch zufrieden. Wichtig ist, dass wir das Engagement bringen, was wir in den letzten Spielen gezeigt haben“, fordert der Coach.

VfL Pinneberg – Concordia. Alexander Borck darf wieder mitwirken. Jan-Henrik Kaetow fehlt aus beruflichen Gründen. Hinspiel: 0:2  Tipp: 2:1

SV Rugenbergen – TSV Buchholz 08. Steven Tegeler sitzt eine Sperre ab. Jannis Waldmann ist aus China zurück. Hinspiel: 0:4 Tipp: 2:1

TSV Sasel – Wedeler TSV. Dominik Mahnke kehrt wohl in den Kader zurück. Christian Dirksen laboriert an einem Handbruch. Hinspiel: 2:2Tipp: 2:1

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