zur Navigation springen

EMTV-Delegiertenversammlung : Stillstand ist Rückschritt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nächste Baumaßnahmen am Vie Vitale und auf Wilhelmshöhe kündigen sich an

Ein kurzes Raunen ging durch die Menge. Thomas Dabelstein, Stellvertretender Vorsitzender des Elmshorner MTV, legte bei der Delegiertenversammlung gerade die wirtschaftlichen Zahlen des vergangenen Jahres offen, als er auf die angedachten Bauvorhaben des größten Elmshorner Sportvereins zu sprechen kam.

Aus Nummer drei und vier, wurden kurzerhand vier und fünf. Ein Versprecher, der Sekunden später aus der Welt geschaffen wurde. „Erst einmal wollen wir Nummer drei und vier realisieren“, schmunzelte Vorstand Stefan Heesch. Die Reaktionen der Delegierten im Turnerheim am Koppeldamm verdeutlicht jedoch, dass wichtige Wochen und Monate auf Heesch und Co. warten. Während die 99 anwesenden Delegierten bei den Wahlen drei stellvertretender Vorsitzender, zwei Kassenprüfer sowie der Entlastung des Vorstandes und der Genehmigung des Haushaltsplanes 2017 einstimmig votierten, erhofft sich der Vorstand auch bei der noch nicht terminierten Delegierten-, beziehungsweise Mitgliederversammlung hinsichtlich der angedachten Bauvorhaben ein ähnliches Ergebnis. „Das Thema Bauen ist seit zehn Jahren omnipräsent. Grundsätzlich waren zwei Maßnahmen geplant: die Erweiterung des Bewegungszentrums um zirka 300 Quadratmeter Sportfläche sowie der Bau des Turnerheims, die beide verwirklicht worden sind“, so Heesch, der fortführte: „Es ist sehr erfreulich, dass sich die Kosten des Sporthallen-Komplex anstelle der geplanten 5,2 Millionen auf insgesamt fünf Millionen belaufen“, teilte Heesch mit. Der vorhandene Überschuss soll reinvestiert werden.

Zum einen soll auf Wilhelmshöhe weiterhin der Grand- einem Kunstrasenplatz weichen. Der Verein hat bereits eine Projektgruppe ins Leben gerufen und im vergangenen Jahr Zuschussbeiträge bei Kreis und Stadt beantragt. Zum anderen steht der sogenannte Neubau des Vie Vitale von 1995 auf dem Prüfstand. „Uns war seit 2011 bewusst, dass Arbeit auf uns wartet. Vor 22 Jahren wurde die alte Bausubstanz lediglich renoviert und ein Teil neu angebaut. In Form von zwei Wasserschäden haben wir im vergangenen Jahr die Quittung erhalten“, so Heesch, der ausdrücklich betonte: „Es gibt keine Zeit sich auszuruhen.“ Man stehe in Bankgesprächen, um die finanzielle Machbarkeit der beiden Maßnahmen zu überprüfen, wobei keines der beiden Projekte Priorität habe.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen