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Fussball-Oberliga Hamburg : Stephan Roesler wird neuer Co-Trainer beim VfL Pinneberg

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Roesler soll fortan VfL-Chefcoach Thorben Reibe im Abstiegskampf unterstützen. Wedeler TSV vorerst ohne Tim Jeske.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2017 | 13:00 Uhr

Pinneberg | Sportlich läuft es beim VfL Pinneberg alles andere als rund. Als Tabellen-15. finden sich die Fußballer von der Fahltsweide mitten im Abstiegskampf der Oberliga wieder. Während einer Krise wird in der Branche gerne einmal ein neuer Trainer installiert – so auch beim VfL. Allerdings musste im Gegensatz zur üblichen Prozedur nicht der bisherige Cheftrainer seinen Hut nehmen, stattdessen angelten sich die Pinneberger einen neuen Co-Trainer. Stephan Roesler (47, kleines Foto) soll fortan Chefcoach Thorben Reibe im Abstiegskampf unterstützen, während der bisherige Assistent Jürgen Stars wieder die angedachte Rolle des Torwarttrainers übernimmt.

Roesler ist im Kreis Pinneberg ein bekanntes Gesicht; er war zuletzt vom Sommer 2013 bis Mai 2016 beim Stadt-Rivalen SC Pinneberg als Chefcoach tätig. „Stephan soll als Bindeglied zwischen den Herren und Jugend-Teams fungieren“, sagt Detlef Kebbe. Die Personalie Roesler, der eine Uefa-B-Lizenz besitzt, habe laut dem Sportlichen Leiter des VfL keine Auswirkungen auf Reibes Zukunft an der Fahltsweide. „Thorben Reibe genießt weiterhin das vollste Vertrauen. Wir wollten den Trainerstab vielmehr erweitern, um bestmöglich für die Rest-Spielzeit aufgestellt zu sein. Der Schritt war lange geplant“, erklärt Kebbe.

Seite an Seite? Detlef Kebbe (links) spricht Cheftrainer Thorben Reibe sein volles Vertrauen aus. Die Personalie Stephan Roesler habe laut dem Sportlichen Leiter keine Auswirkungen auf Reibes Zukunft beim VfL.
Seite an Seite? Detlef Kebbe (links) spricht Cheftrainer Thorben Reibe sein volles Vertrauen aus. Die Personalie Stephan Roesler habe laut dem Sportlichen Leiter keine Auswirkungen auf Reibes Zukunft beim VfL. Foto: Claus Bergmann
 

Ungeachtet der aktuellen Aussagen der Protagonisten, Reibe muss in den kommenden Wochen Ergebnisse liefern, zu dünn ist die Luft für den VfL im Abstiegskampf. Nur ein Sieg im morgigen Sechs-Punkte-Spiel gegen Abstiegskonkurrent SC Condor (14 Uhr, Fahltsweide) würde vorerst den Druck vom Kessel nehmen. „Das ist eine wegweisende Partie. Ich weiß um die Tabellensituation, wir müssen punkten“, so Reibe, der hofft, dass am Sonnabend im zuletzt gesperrten Stadion I der Anpfiff ertönt.

Als Tabellenfünfter liegt der SV Rugenbergen absolut im Soll. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst (14 Uhr) richtet Coach Ralf Palapies lobende Worte an seine Elf. „Nach zuvor zwei Niederlagen in Serie haben die Jungs vergangene Woche beim 3:2-Sieg gegen den SC Condor die richtige Reaktion gezeigt. Ich bin zufrieden mit den Leistungen der Mannschaft und dementsprechend selbstbewusst gehen wir in die Begegnung am Sonntag“, so der 47-Jährige.

Der Wedeler TSV ist auf der Suche nach der Konstanz. Seit sechs Spielen wartet der WTSV auf eine Siegesserie in der Liga. Ein Umstand, der Coach Jörn Großkopf vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend beim FC Türkiye (13 Uhr) allerdings keine allzu großen Kopfschmerzen bereitet. „Die 1:2-Niederlage gegen den FC Teutonia war ärgerlich. Ich sehe uns dennoch auf einem guten Weg, wir haben in den vergangenen Wochen sowohl in der Liga als auch im Pokal gute Spiele gezeigt“, sagte Großkopf.

FC Türkiye – Wedeler TSV. Sonnabend, 11. November, 14 Uhr. Tim Jeske (Bänderriss) und Ali Moslehe (krank) fallen aus, dafür kehren Nicolaj Rörström und Christian Dirksen in die Gäste-Elf zurück. Tipp: 1:2

VfL Pinneberg – SC Condor. Sonnabend, 11. November, 14 Uhr. Während Alexander Borck (rot-) und Madjid Alby (gelbgesperrt)  fehlen, sind   Frederic Sarpong und Christian Kulicke (beide krank) fraglich. Tipp: 1:2

SV Rugenbergen – HSV Barmbek-Uhlenhorst. Sonntag, 12. November, 14 Uhr. Bei den Hausherren drohen die angeschlagenen Steven Tegeler, Dennis von Bastian und Jannis Waldmann auszufallen. Tipp: 2:1

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