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Fussball-Landesliga : Steinburger Abschlusspech

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst lässt beim 0:2 gegen Phönix Lübeck erneut gute Chancen ungenutzt

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Bringt Sebastian Barsuhn Michael Fischer noch einmal zum Wechsel seiner beruflichen Laufbahn? Als der Angreifer des 1. FC Phönix Lübeck den Ball im Fußball-Landesliga-Duell beim VfR Horst sehenswert von links aus vollem Lauf oben ins kurze Eck schmetterte, rieb sich VfR-Coach Fischer verwundert die Augen. „Wenn er den so wollte, dann schmeiße ich meinen Job hin, werde Spielerberater, nehme den Jungen unter Vertrag und verdiene viele Millionen mit ihm“, scherzte der hauptberufliche Lehrer.

Barsuhn, der wie einige andere im Team des Spitzenreiters bereits höherklassig gespielt hat, zeigte so schon nach vier Spielminuten den Qualitätsunterschied zwischen den Hansestädtern und dem gastgebenden VfR auf. Sowohl spielerisch als auch taktisch präsentierten sich die Gäste überlegen, fuhren letztlich dank des Strafstoßtores von Jannik Gerlach zum 2:0-Endstand (54.) verdient den sechsten Sieg im sechsten Spiel ein. Dennoch zeigte sich Fischer nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Elf: „Wir haben es richtig gut gemacht, nicht viel zugelassen und hätten durchaus einen Punkt mitnehmen können.“

Zwar erkannte der Horster Coach die Überlegenheit Lübecks ohne Zweifel an. Gleichzeitig verwies er jedoch auf die aussichtsreichen Einschussmöglichkeiten seines Teams, das aus einer Fünferkette heraus insbesondere in Hälfte eins einige Nadelstiche setzen konnte. Schon nach zwei Spielminuten strich ein Kopfball von Bastian Clasen haarscharf am Tor vorbei. Gleiches galt für den Schuss von Michel Gorny (7.).

Kurz vor dem Pausenpfiff spitzelte dann Dragan Suta einen Flankenball über Phönix-Keeper Andre Bade hinweg Richtung Tor. Der lenkte den Ball aber mit den Fingerspitzen noch an die Latte. „Das ist das Lehrgeld, was wir schon häufiger zahlen mussten“, hatte (Fußball)-Lehrer Fischer so einzig – allerdings zum wiederholten Male – die Chancenverwertung zu bemängeln.

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