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Handball : Start des „Projekts Klassenerhalt“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Aufsteiger TuS Esingen startet gegen Vizemeister Lauenburg, eine Woche später steht bereits das Derby gegen Ellerbek an

Er selbst nennt es das „Projekt Klassenerhalt“, aber Trainer Jan-Henning Himborn traut seiner Mannschaft im ersten Jahr in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein durchaus mehr zu. Dabei könnte der Punktspielbeginn für die Frauen des TuS Esingen mit der Partie beim aktuellen Vizemeister Lauenburger SV (Sonnabend, 17 Uhr, SZ Hasenberg) kaum schwieriger sein.

„Für mich gehört dieses Spiel aber noch zur Saisonvorbereitung“, sagte Himborn. „Richtig los geht’s erst eine Woche später gegen Ellerbek.“

Dem ersten Lokalderby fiebert man in Tornesch schon jetzt entgegen. Zumal der letzte Vergleich vor zehn Tagen 23:23 endete. „Das war mehr als ein Freundschaftsspiel“, sagte Himborn, der überrascht war, wie gut seine Spielerinnen das Turnier in Esingen zwei Tage zuvor verdaut hatten. Dass die Generalprobe beim Hummelpokal in Hamburg mit einer Niederlage nach Siebenmeterwerfen gegen den Klassenrivalen AMTV Hamburg im Halbfinale endete, trübte Himborns Stimmung nicht. „Über 60 Minuten sind wir stärker als über 14“, verwies er auf die kurze Spielzeit.

Zusammen mit Co-Trainer Jan-Michael Bruhn hat Himborn an der Physis seiner jungen Mannschaft gearbeitet. „Für unsere offensive Deckung in der 3:2:1-Formation und das Tempospiel nach vorn brauchten wir eine solide körperliche Grundlage“, erklärte Himborn, der nach Ballgewinnen viele leichte Tore erzielen möchte. Dafür müssen allerdings noch Abstimmungsprobleme und der Körpereinsatz erhöht werden.

Bauen kann das TuS-Team auf zwei solide Torfrauen (Frauke Langhein und Jessica Krass) und die wurfstarke Ballverteilerin Anna-Cathleen Theel. Auf ihr lastet aber auch der Großteil des Spielaufbaus, auch wenn ihr mit Frederike Schmidt und Sofia Schlage zwei gute Fernwurfschützinnen zur Seite stehen. Zum Problem könnte die rechte Angriffsseite werden, auf der keine Linkshänderin steht. Wenn jedoch das Gegenstoßspiel funktioniert, kann dieses Manko kompensiert werden.



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