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4. Barmstedt-Triathlon : „Starke Läufer waren im Vorteil“

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sie rannten, sie radelten, aber sie schwammen nicht: Beim 4. Barmstedt-Triathlon wurden die Hamburger Landes- und Deutschen Betriebssportmeisterschaften als Duathlon durchgeführt.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Des einen Freud ist des anderen Leid. Während sich einige Athleten am Wettkampftag immer noch ärgerten, dass sich im Rantzauer See Blaualgen breit gemacht hatten und das Gewässer somit gesperrt war, freuten sich andere, dass die Schwimm-Disziplin durch eine weitere Laufeinheit ersetzt wurde. Aus dem Barmstedter Triathlon wurde somit kurzerhand ein Duathlon, bestehend aus Laufen und Fahrradfahren.

„Wir konnten alle Meisterschaften dem Reglement entsprechend durchführen. Starke Läufer waren vielleicht ein wenig im Vorteil“, so Ronald Hahn vom Betriebssportverband Hamburg.

Das bestätigte auch die Dritte der 1. Deutschen Betriebssportmeisterschaften, die Tornescherin Britt Günther (BSG Radsport Zentrum Hamburg): „Wäre Schwimmen mit dabei gewesen, hätte ich vielleicht drei bis vier Minuten Vorsprung vor den beiden Erstplatzierten gehabt, aber so musste ich mich am Ende mit Bronze begnügen. Trotzdem bin ich ganz zufrieden.“ Siegerin bei den Frauen wurde Monika Goldberg (BSG NDR Hamburg) in 2:22:00 Stunden. Christian Witte von der BSFG Porsche Triathlon gewann bei den Männern mit einer Zeit von 1:57:31 Stunden.

Die äußeren Bedingungen waren gut, das zeigten auch die Ergebnisse. Nachteile durch Gegenwind auf der Radstrecke Richtung Hemdingen wurden durch Rückenwind auf dem Rückweg nach Barmstedt ausgeglichen. Da zudem das Wetter mitspielte und alle bis zur Siegerehrung trocken blieben, gab es auch sonst kaum Probleme. „Es gab keine Unfälle und unter den Erstplatzierten auch keine relevanten Strafen. Weil wir kurzfristig den Start vom See an die Laufstrecke verlegen mussten, gab es da ein wenig Gedränge, da sich die Teilnehmer der verschiedenen Distanzen begegneten. Das betraf aber nicht die Führenden“, erklärte Hahn.

Wenn der See im kommenden Jahr wieder zur Verfügung steht, bietet Barmstedt optimale Voraussetzungen für den 5. Barmstedt-Triathlon. „Wir würden gerne die nächsten Meisterschaften in Barmstedt durchführen“, sagte Hahn. „Das ist aber davon abhängig, ob die Stadt den Triathlon weiterhin durchführt. Wir sind nur Gast der Stadt Barmstedt.“

600 Anmeldungen gab es für den 4. Triathlon – Rekord. Damit sind die Kapazitäten aber wohl auch erschöpft.

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