Fussball-Landesliga : Stagnation im Elbe-Stadion

Mit der Sohle voran: Wedels Manuel Henkel (rechts) grätscht gegen Salih Koparan von TBS Pinneberg, beide Akteure vergaben große Chancen für ihre jeweiligen Teams.
Mit der Sohle voran: Wedels Manuel Henkel (rechts) grätscht gegen Salih Koparan von TBS Pinneberg, beide Akteure vergaben große Chancen für ihre jeweiligen Teams.

Wedeler TSV kommt gegen TBS nicht über ein 0:0 hinaus, für die Gäste geht es weiter aufwärts.

shz.de von
20. Oktober 2014, 15:00 Uhr

Es geht weiter aufwärts mit den Landesliga-Fußballern von TBS Pinneberg. Der Wedeler TSV stagniert in seiner Jagd auf die führenden Teams der Hammonia-Staffel. Das 0:0 im Elbe-Stadion erfreute nur die Gäste. WTSV-Coach Thorsten Zessin hätte sich von seinem Team mehr als „immer nur lange Bälle“ gewünscht.
Einmal mehr fehlte Wedels „Königstransfer“ Thomas Koster im Aufgebot. „Er hat Trainingsrückstand. Es gibt Redebedarf“, verriet Zessin.

TBS-Coach Bernhard Schwarz ließ Offensiv-Verteidiger Sonay Hayran zunächst auf der Bank, Motto: „Never change a winning team.“ Beinahe hätten die Pinneberger ein drittes Mal nacheinander gesiegt. Salih Koparan und Onur Akcan brachten aber in aussichtsreicher Position dreimal nur ungefährliche Schüsse zustande. Christopher Dobirr störte Erturul Kayali im letzten Moment. Der abgefälschte Ball rollte am Tor vorbei (90.). „Das war eine 1000-prozentige Möglichkeit“, ärgerte sich TBS-Manager Enrico Kieselbach in diesem Moment.

Die Wedeler hatten einen Schuss von Manuel Henkel an die Latten-Unterkante zu bieten (10.). Sonst kam nicht viel. An Torjäger Anton Freundt lief das Spiel vorbei.

Erfreulich ist nur die Statistik. Die Wedeler sind seit nunmehr acht Partien ungeschlagen.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen