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Fussball-Kreisliga : Stadtderby als Spitzenspiel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Gencler Birligi empfängt Lokalrivalen und Tabellennachbarn Holsatia im EMTV II

Im Elmshorner Krückaustadion steigt am Sonntag, 15 Uhr, das Topspiel der Fußball-Kreisliga 8. Der Vierte, Gencler Birligi empfängt zum Stadtderby den drittplatzierten Holsatia im EMTV II. Beide Teams, die in ihren bisherigen elf Spielen erst dreimal als Verlierer den Platz verlassen mussten, haben zurzeit allerdings große Verletzungssorgen. Der Spielausgang dürfte auch deshalb völlig offen sein.

Nachdem sich bereits Ende August Gencler Birligi einvernehmlich von Trainer Kamil Salar getrennt hat, betreut nun ein Trainer-Team die Mannschaft. Für das Training und die Aufstellung sind Mümün Ahmet Oglou und Feyyaz Kilic zuständig. Onur Oeden und Hayrullah Ucan kümmern sich gemeinsam mit Betreuer Veli Orhan sowie GB-Präsident Mehmet Karakavak um alle Belange rund um die Mannschaft. Wie Feyyaz Kilic berichtet, habe sich die Mannschaft dafür ausgesprochen „diese Konstellation beizubehalten und keinen Trainer zu suchen“.

Besonders der Angriff bereitet den Gencler-Verantwortlichen aktuell die größten Sorgen. Sercan Meric fällt mit einer Schulterverletzung aus. Auch Nihat Meric ist angeschlagen. Gökan Bas plagen Knieprobleme, daher ist auch er nicht dabei. Aufgrund seiner ständigen Verletzungen hat Eugen Shvaychenko indes komplett aufgehört. Trotzdem ist Kilic zuversichtlich: „Mit dem besten Kader wären die Chancen größer, aber so, denke ich, wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben, im Derby ist immer alles möglich.“

Auch Nils Hammermann, Trainer der Zweiten von Holsatia im EMTV, sieht es ähnlich. „Wir wollen bei Gencler punkten, haben aber einen großen Respekt in diesem Derby.“ Er hofft, dass die Kölln-Brüder Philipp und Hendrik sowie Kapitän Maximilian Peldszus wieder in der Startelf stehen. Hinter Goalgetter Daniel Krohn steht noch ein Fragezeichen, vielleicht reicht es für einen Kurzeinsatz.

Nach den fünf Siegen in Folge zum Auftakt und den ersten Niederlagen ist für Hammermann klar: „Auch andere Mannschaften können in der Liga Fußball spielen, im oberen Drittel kann jeder jeden schlagen.“ Trotzdem hat sich Holsatia II als Aufsteiger bereits in der Kreisliga etabliert.

 

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