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Im Interview : Springreiterin Janne Friederike Meyer über ihren Titel „Rider of the Year 2015“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schon nach der zweiten Etappe in Hamburg übernahm die Schenefelderin die Führung in der Rangliste und gab sie nicht mehr ab.

Sechs Stationen hatte die Turnierserie DKB Riders Tour, bei der die Springreiterin Janne Friederike Meyer in diesem Jahr richtig erfolgreich punktete. Schon nach der zweiten Etappe in Hamburg übernahm die Schenefelderin die Führung in der Rangliste und gab sie nicht mehr ab. Beim Finale in München rettete Meyer ihren Vorsprung von zehn Punkten vor Christian Ahlmann ins Ziel. Sie ist jetzt die „Reiterin des Jahres 2015“. Im Gespräch mit dem Pinneberger Tageblatt ordnet die 34-Jährige ihren jüngsten Erfolg ein.

In München wurden Sie „Rider of the Year“. Welche Bedeutung hat dieser Titel?
Janne Friederike Meyer: Rider of the Year zu sein bedeutet für mich in erster Linie, mit unseren Nachwuchspferden über die gesamte Saison hinweg konstant gute Leistungen gezeigt zu haben. Meine Nachwuchspferde sind noch relativ jung und es macht mich stolz und dankbar zugleich, dass wir nach der Aufbauarbeit der letzten Jahre jetzt diesen Titel feiern können.

Nach Ihrem Erfolg mit Goja bei den VR Classics in Neumünster waren Sie noch zurückhaltend, was die Beurteilung des Fuchses anging. Inzwischen starteten Sie mit ihm dreimal für Deutschland in Nationenpreisen und waren mit ihm bei den Europameisterschaften in Aachen als Reservereiterin dabei. Ist er Ihr persönliches „Horse of the Year“?
Goja ist auf jeden Fall mein „Horse of the Year“. Und es wäre mein Traum, mit ihm im kommenden Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio Teil der Deutschen Mannschaft zu sein.

Bei der Siegerehrung zum „Rider of the Year“ überraschten Sie mit einem Purzelbaum über das Siegerpodest und generierten damit zahlreiche Klicks im Internet. Planen Sie für den nächsten großen Erfolg das Ganze mit einem Flickflack zu toppen?
So etwas kann man nicht planen. Ich habe mich einfach so gefreut, dass mir nach einem Purzelbaum zumute war.

Was hat Ihnen bei der Siegerehrung besser gefallen, der Purzelbaum oder die Sektdusche?
Weder noch, am besten war die anschließende Fahrt mit dem Siegerauto (lacht).

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erstellt am 12.Nov.2015 | 16:00 Uhr

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