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Handball-Oberliga : Sprachlosigkeit in Ellerbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

TSV-Frauen verlieren Eröffnungsmatch gegen Aufsteiger Kiel mit 32:35

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Ingwert Ingwertsen fehlten nach dem Schlusspfiff die Worte. Sein Team, die Handballerinnen des TSV Ellerbek hatten die Auftaktpartie in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein gegen den Aufsteiger HSG Kiel/Kronshagen mit 32:35 (21:19) verloren und dabei nicht erkennen lassen, dass das intensive Training an der Deckungsarbeit Früchte getragen hätte. Es mangelte an der Aggressivität gerade gegen die Rückraumspielerinnen Anja Heinrichsen (elf Tore) und Rieka Thal (12) sowie an der Abstimmung im Mittelblock der 6:0-Abwehr, so dass auch über den Kreis viele Gegentore hingenommen werden mussten.

„Ich hätte vielleicht eher zwei HSG-Spielerinnen in enge Deckung nehmen müssen“, sagte Ingwertsen selbstkritisch. Er hatte zu Beginn der zweiten Halbzeit Heinrichsen durch Melina Dahms isoliert. Aber diese Maßnahme hatte nur kurzfristig gewirkt, weil danach Rieka Thal aufdrehte. Ohne die abwehrstarken Anna-Lena Seemann und Ann-Kathrin Skubich fehlte der TSV-Abwehr jegliche Ordnung, so dass auch die Torfrauen Lena Thürich und Laura Ristau kaum einmal eine Hand an den Ball bekamen. Die Kielerinnen hatten dagegen in Mareike Grenke eine Torhüterin, die etliche Ellerbeker Würfe parierte. Dabei ließ das TSV-Team vor allem nach der Pause selbst klarste Chancen aus und verzettelte sich zudem mit zunehmender Spieldauer in Einzelaktionen. Von den guten spielerischen Ansätzen der ersten Halbzeit, als der Ball über mehrere Stationen wanderte, ehe erfolgreich abgeschlossen wurde, war nichts zu sehen. Positiv war das Debüt von Neuzugang Janine Mielsch, die als Außen siebenmal traf.

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