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DWA Hallen-Cup : Sportfreunde Pinneberg als guter Gastgeber

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Am Wochenende luden die Sportfreunde Pinneberg zum DWA Hallen-Cup. Den Pokal sicherte sich die Zweitvertretung des HSV Barmbek-Uhlenhorst in einem packenden Finale gegen den Kummerfelder SV. BU-Co-Trainer Mike Blohm, der den eigentlichen Chef-Coach Andreas Höhn vertrat, zeigte sich kurz nach der Siegerehrung begeistert: „Ich ziehe den Hut vor der Leistung meines Teams. Unser Kampfgeist hat am Ende den Ausschlag gegeben. Der Titelgewinn gibt uns mit Sicherheit Auftrieb für die Rückrunde in der Bezirksliga Nord.“

Auch die Gastgeber von den Sportfreunden Pinneberg zogen ein positives Fazit. „Unser Ziel war es, mit beiden Teams zum einen sportlich, aber zum anderen auch organisatorisch, ein gutes Bild abzuliefern. Ich denke, das ist uns gut gelungen“, konstatierte Cemal Imre, seines Zeichens Übungsleiter bei der ersten Mannschaft der Hausherren.

Bereits am Sonnabend qualifizierten sich im Vorturnier der FC Union Tornesch III und die zweite Mannschaft der Sportfreunde, während die erste Garde der Gastgeber bereits gesetzt war, für das Hauptturnier am Sonntag. In der Gruppenphase des Hauptturniers fungierten die Teams von Sporti allerdings eher als Kanonenfutter, als dass sie tatsächlich Ambitionen auf den Turniersieg hätten anmelden können. So verabschiedete sich die zweite Mannschaft ohne einen Zähler und mit einem Torverhältnis von 2:24 sang- und klanglos aus dem Wettbewerb, während die erste Mannschaft in der Gruppe B mit einem 2:2-Unentschieden immerhin einen Zähler verbuchen konnte – ausgerechnet gegen den Gruppensieger und späteren Gesamt-Vierten Teutonia 05. Für Sportfreunde-Trainer Imre war es ein versöhnlicher Abschluss: „Wir hatten nichts zu verlieren und wollten im letzten Spiel noch einmal ordentlich Spaß haben.“

Unterdessen wurden die beiden Halbfinalbegegnungen Kummerfelder SV gegen Hetlinger MTV (7:6) und BU II gegen Teutonia 05 (4:2) jeweils erst im Neunmeterschießen entschieden – für den neutralen Zuschauer ein besonderes Highlight.

Im Finale hatten dann die bereits erwähnten Barmbek-Uhlenhorster das nötige Quäntchen Glück. Nachdem Kummerfeld früh in Führung ging, glich BU vier Minuten vor dem Ende aus und erzielte 30 Sekunden vor der Schlusssirene durch Onur Dulak den 2:1-Endstand. Doch damit nicht genug: Wegen der Ernennung von Stephan Hölscher zum „Torwart des Turniers“ gab es auf Uhlen-Seite gleich doppelten Grund zur Freude.

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