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Fußball-Kreisliga : Spitzenspiele so weit das Auge reicht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das hat der Spielplangestalter des Hamburger Fußball-Verbandes gut hinbekommen: Am 15. Kreisliga-Spieltag, Staffel 8, sind die vier Spitzenteams unter sich. Der Tabellenvierte 1. FC Quickborn tritt auf dem neuen Kunstrasen im Holstenstadion dem Dritten SV Lieth gegenüber. Tabellenführer Kummerfelder SV will beim sechs Punkte schlechteren Tabellenzweiten Heidgrabener SV, mit einem Spiel im Rückstand, weiterhin ungeschlagen bleiben.

Zudem sind die Blicke nach Schenefeld gerichtet: Im Kreisklassen-Spitzenspiel der Staffel 5 hat Blau-Weiß 96 II heute, Spielbeginn 20 Uhr, gegen Tabellenführer HFC Falke Zahltag. Christopher Dobirr, Manager des Wedeler TSV und gleichzeitig HFC-Verteidiger sowie Co-Trainer, kündigt das Erscheinen von „bis zu 600“ Falke-Fans im Stadion Achter de Weiden an. Der neu gegründete Eimsbütteler Club gilt als Sammelbecken enttäuschter HSV-Besucher, daher rührt das gewaltige Fan-Potenzial. Angestrebt wird der Durchmarsch in die Oberliga, während sich die Schenefelder um den landesligaerprobten Timm Thau fest die Rückkehr in die Kreisliga vornahmen. „Unsere hungrige Mannschaft wird nicht chancenlos sein“, glaubt Blau-Weiß II-Coach Mathias Timm.

Mit einigen Zuschauern ist erfahrungsgemäß auch in Heidgraben zurechnen. „Irgendwann kommt die erste Niederlage. Es muss aber nicht ausgerechnet beim direkten Verfolger sein“, sagt KSV-Coach Werner von Bastian. Beide Seiten haben dasselbe Problem. Wer stoppt die Torjäger? Philippe Schümann (HSV) und Christopher Klengel (KSV) brachten es jeweils schon auf stolze 24 Einschläge.

Die Quickborner aber müssen sich nach einigen nicht einkalkulierten Punktverlusten sputen. Eine Heimniederlage gegen die Klein Nordender wäre wahrscheinlich schon das frühzeitige Ende aller Hoffnungen auf den ganz großen Wurf.

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