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Fußball-Pokal : Spitzenleistungen gefragt

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

HR, Rugenbergen und Uetersen nur mit Außenseiterchancen. Wedeler TSV will sich belohnen.

Um eines brauchen sich die Oberliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen vor der Achtelfinalpartie des Oddset-Pokals am morgigen Sonnabend bei Staffelrivale und Titelverteidiger HSV Barmbek-Uhlenhorst wohl nicht zu sorgen: Die Lichtverhältnisse sollten zur Anstoßzeit um 14 Uhr am Kunstrasenplatz Langenfort trotz Bewölkung ausreichen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Am Dienstagabend noch hatte hauptsächlich ein defekter Flutlichtmast auf dem Halstenbeker Grandplatz am Lütten Hall Schiedsrichter Jorrit Friedrich Eckstein-Staben (SC Wentorf) zur Absage des Nachholtreffens zwischen HR und dem SV Rugenbergen bewogen. Der neuerliche Ausfall eines Spiels mit HR–Beteiligung aufgrund mangelnder Beleuchtung auf dem Grandplatz war bereits der dritte binnen sieben Tagen. Zuvor machten sich schon der SC Victoria (Oberliga) sowie HEBC (Landesliga-Rivale der Zweiten) umsonst auf den Weg nach Halstenbek (wir berichteten). Der HR-Tross jedenfalls schaltete nach der erneuten Absage schnell um. „Wir haben da ja mittlerweile Routine drin“, behalf sich HR-Coach Thomas Bliemeister angesichts der Umstände mit einer ordentlichen Portion Galgenhumor, nachdem er sein Gefolge kurzerhand nach Tornesch bat, um sich auf dem dortigen Kunstrasenfeld bereits auf das Pokalspiel vorzubereiten. Immerhin wartet laut Bliemeister morgen „mit das schwerste Los“ auf seine Truppe, die folglich auch ihre „beste Leistung“ abrufen muss, um für eine Überraschung zu sorgen.

Gleiches gilt für den SV Rugenbergen, der morgen daheim (13 Uhr) mit Regionalligist Eintracht Norderstedt ebenfalls eine hohe Hürde zu nehmen hat. „Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch, aber wir müssen uns jetzt noch einmal konzentrieren“, will SVR-Kapitän Jan Melich dem Favoriten so lange wie möglich Paroli bieten.

Landesligist Wedeler TSV bangt indes vor dem Gastspiel bei Bezirksliga-Primus TuS Finkenwerder (Staffel Süd) um Manuel Henkel (Wadenprobleme). Ausgeschieden ist Pablo Moreira, der nach Wandsbek zog und sich dort Concordia anschloss. Von einem Arbeitskollegen, Stürmer des SV Wilhelmsburg, ließ sich Heiko Barthel über die Stärken und Schwächen des TuS informieren. „Wir haben uns nicht durch zwei Verlängerungen gequält, um jetzt zu scheitern“, betont der Wedeler Coach.

Staffelrivale TSV Uetersen hatte in der vierten Runde den SC Victoria im Elfmeterschießen entzaubert. Da wirkten allerdings noch Maik Stahnke und Jannek Laut mit, die verletzt ebenso wie Till Mosler, Philipp Ehlers und Kirill Shmakov gegen Altona 93 ausfallen. Das schmälert die Aussichten auf ein neuerliches Husarenstück erheblich. Für Torjäger Marcel Jobmann, der seinem Vater Matthias (Trainer) zum Niendorfer TSV II folgt, ist es zudem das Abschiedsspiel.

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erstellt am 18.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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