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Reitsport : Spitzenklasse in Schenefeld

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kolumbianischer Springreiter Manuel Espinosa Pla gewinnt den Großen Preis von Schenefeld. Lütkemeier Dritte in der Dressur.

Schenefeld | „Nichts zu meckern“ hatte Fabienne Lütkemeier, die prominenteste Teilnehmerin am Schenefelder Sommerturnier und lobte die „super tollen Bedingungen“. Die 25-jährige Dressurreiterin, die mit der deutschen Mannschaft bei der EM 2013 und der WM 2014 Gold gewann, war gleich mit vier Pferden aus Paderborn angereist: „Alles junge Hühner.“ Mit ihrer elfjährigen Stute Sole Mio, für die es erst der zweite Start in einem Grand Prix Special (Höhepunkt des Schenefelder Dressurprogramms) war, platzierte sie sich mit 69,35 Prozent auf dem dritten Platz hinter dem Dänen Martin Christensen und FBW de Vito (69.37 Prozent). Gewonnen wurde die Prüfung von dem früheren Angestellten des Holsteiner Verbandes in Elmshorn, Wolfgang Schade, mit dem zwölfjährigen Hengst Dressman (70.31). „Ich freue mich total über diese Goldene Schleife, weil er bis dato mit immer so ein schwieriges Pferd war“, so der strahlende Sieger.

Krönender Abschluss der zwölf Springprüfungen war gestern der mit 10  000 Euro dotierte Große Preis von Schenefeld, eine S***-Prüfung. Neun von den insgesamt 32 Startern lieferten einen fehlerfreie Ritt ab und qualifizierten sich für das Stechen, das bis zuletzt spannend blieb. Mit seiner schnellen Runde mit 41,04 Sekunden ohne Abwurf eroberte der erst 27-jährige Kolumbianer Manuel Espinosa Pla auf dem Hannoveraner Sir Poldi nicht nur die Herzen der Schenefelder Zuschauer, sondern auch den ersten Platz vor dem Dänen Philip Loven, der mit der Stute Scaramanga N den Stechparcours in 42,87 Sekunden absolvierte, und Mike Patrick Leichle auf Orphee du Granit (43,78 Sekunden). Für Espinosa Pla, der seit eineinhalb Jahren in Deutschland im Stall von Dirk Schröder in Lentföhrden trainiert, ist es nach den Lübecker Reitertagen im Mai der zweite S-Sieg auf einem deutschen Turnier. „Ich bin sehr glücklich“, so der sympathische Süd-Amerikaner, der – nach seinen Zukunftsplänen gefragt – antwortete: „Klar bleibe ich in Deutschland und in Schenefeld will ich nächstes Jahr wieder dabei sein.“

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erstellt am 31.Aug.2015 | 16:00 Uhr

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