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Handball-Oberliga : Spiel in 30 Minuten gedreht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Herren des TSV Ellerbek gewinnen mit 37:25 gegen Alt Duvenstedt und klettern auf Rang vier der Tabelle.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2013 | 13:45 Uhr

Eine halbe Stunde lang spielten die Handball-Männer des TSV Ellerbek wie ein Meister. Gegen den TSV Alt Duvenstedt drehten die Schützlinge von Trainer Michael Bollhöfer einen 5:10-Rückstand in eine 22:14- Führung, kamen in der Folge noch zu einem 37:25 (15:13)-Sieg und setzten sich durch den dritten Erfolg in Folge im Spitzenfeld der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein fest.

In der Anfangsphase jedoch schien die einheimische Mannschaft die Marschroute ihres Coaches zu ignorieren. „Wir müssen Alt Duvenstedt körperlich attackieren, damit sie weder ihre Stärken aus dem Rückraum zeigen noch sich spielerisch entwickeln können“, hatte Bollhöfer gefordert. Die 6:0-Abwehr-formation ließ dann aber die notwendige Aggressivität vermissen. Weil zudem Torwart Florian Knust keine Einstellung zu den gegneri-schen Würfen fand und im Angriff schlecht abgeschlossen wurde, zogen die Gäste davon.

Da die Defensivmängel auch nach der Auszeit, die Bollhöfer beim Stande von 3:7 genommen hatte, fortbestanden, handelte der Coach. Er verordnete seinem Team eine offensive 5:1-Ausrichtung, in der Matthias Menzel als „Indianer“ das gegnerische Aufbauspiel effektiv störte. „Das war der Schlüssel zum Erfolg“, analysierte Bollhöfer, der sich schon fünf Minuten nach der Pause entspannen konnte, als Ellerbek trotz einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Martin Schleßelmann den Vorsprung auf 19:14 ausgebaut hatte.

„Die Mannschaft brauchte heute die klare Zuordnung in einer aggressiven Deckungsvariante, sonst wäre das Ding den Bach runter gegangen“, sagte Bollhöfer. Als der Gast gegen diese Abwehr und den eingewechselten Torwart Philipp Wenzien kein Mittel fand, wuchs auch das Eller-beker Selbstvertrauen im Angriff. Der Rückraum mit Spielmacher Dennis Lißner, Christopher Behre und Till Krügel zog alle Register und begeisterte das Publikum. In dieser Verfassung ist Ellerbek zumindest zu Hause nur schwer zu bezwingen.

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