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Fussball-Oberliga : Spiel der vergebenen Chancen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Wedeler TSV trennt sich mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden vom TuS Osdorf

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Jörn Großkopf zuckte mit den Schultern: „Wir haben nicht gut gespielt, liegen glücklich in Führung und müssen, insbesondere wenn man fünf Minuten vor Schluss mit 2:1 führt, dennoch den Sieg holen.“ Die Aussage des Coaches des Wedeler TSV lässt erahnen, welch kurioses Spiel sich zuvor auf dem Rasen im Elbe-Stadion zugetragen hat.

Beim 2:2 (1:1)-Remis gegen den TuS Osdorf durchlebte der Fußballlehrer des hiesigen Oberligisten eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zunächst leistete sich WTSV-Keeper Stefan Steen einen folgenschweren Aussetzer: Steens Abwurf geriet zu lang, Innenverteidiger Tim Vollmer kam im Anschluss gegen Gianluca D'Agata zu spät – 0:1 (6.). Die Antwort der Hausherren ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem Freistoß Sonay Hayrans stieg Theodoros Ganitis am höchsten und köpfte zum 1:1 ein (19.).

In der Folgezeit hatten beide Teams die Pausenführung auf dem Fuß, sowohl Tim Jeske (31.) als auch D'Agata (35.) fanden jedoch in den jeweiligen Torhütern ihren Meister. Auch nach dem Seitenwechsel suchten beide Teams ihr Glück in der Offensive, der Abschluss blieb aber das Problem. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff scheiterten die Gäste aus kurzer Distanz gleich mehrfach an Steen, auf der anderen Seite zirkelte Marcus Richter den Ball Zentimeter am Pfosten vorbei. „Wir haben zu viele Chancen zugelassen und uns immer wieder Unachtsamkeiten erlaubt“, schüttelte Großkopf den Kopf.

Nach 74 Minuten zappelte der Ball dann doch erneut im Netz. Nach einem Eckball gewann der eingewechselte Eric Agyemang das Kopfballduell, Tim Vollmer reagierte am schnellsten und spitzelte die Kugel an Osdorf-Keeper Claus Hencke vorbei zum 2:1. Es passte zum Spielverlauf, dass Wedel fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit defensiv erneut nicht auf der Höhe war und der agile, zuvor jedoch glücklose, Jeremy Wachter zum 2:2-Endstand einnetzte.

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