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Fussball : Spiegelbild der Serie: Union mit Baustellen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sie haben sich über die Ziellinie geschleppt. Die Verbandsliga-Fußballerinnen des FC Union Tornesch mussten auch am letzten Spieltag personelle Rückschläge verkraften. Beim 1:1-Remis gegen den TSC Wellingsbüttel schickte Coach Mahdi Habibpur lediglich zehn Spielerinnen auf das Feld. „Körperlich mussten wir erneut an unsere Grenzen gehen. Die Mannschaft hat aber eine tolle Moral gezeigt“, konstatierte der Übungsleiter.

Als nach der Pause auch noch Hania Wulff mit Oberschenkelproblemen in der Kabine blieb, war die zweifache Unterzahl perfekt. Zur Überraschung der Gäste steckten die hiesigen Spielerinnen nicht auf und hatten das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Eine Flanke von Alexandra Möller wurde von einer Wellingsbüttelerin ins eigene Tor abgefälscht – 1:0 (54.).

Fortan stemmte sich Union mit aller Macht gegen die anstürmenden Gäste. Die Kräfte der Tornescherinnen schwanden von Minute zu Minute und zudem verpasste es Sarah Büscher in ihrem letzten Spiel (wechselt zum Niendorfer TSV), per Konter für die Entscheidung zu sorgen. In der Nachspielzeit waren dann alle Körner aufgebraucht und Wellingsbüttel glich zum 1:1 aus. „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Die Partie hat aber auch aufgezeigt, wo unsere Baustellen liegen“, gesteht der Coach und fügt hinzu: „Wir sind in der Kaderplanung für die kommende Saison und haben Gespräche mit möglichen Neuzugängen hinter uns. Wir werden einige neue Gesichter präsentieren.“ Angesichts der jüngsten Personalnot erscheint eine Auffüllung des Kaders unabdingbar.

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erstellt am 21.Mai.2014 | 16:00 Uhr

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