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Handball : Späte Erkenntnisse

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ellerbeker Handballerinnen kommen beim 33:32 gegen Wattenbek erst in Halbzeit zwei in Fahrt

Ohne Abwehrarbeit ist ein Spiel in der Handball-Oberliga Hamburg/ Schleswig nicht zu gewinnen. Das war den Frauen des TSV Ellerbek gegen den TSV Wattenbek erst in der zweiten Halbzeit bewusst. Aufgrund einer Energieleistung reichte die späte Erkenntnis aber noch aus. Trotz eines 14:22-Rückstands kurz nach der Pause gewann das Heimteam doch noch 33:32 (14:20).

Trainer Timo Jarama, der vor der Partie offenbar vergeblich vor dem dynamischen und wurfstarken Gegner gewarnt und eine körperbetonte 6:0-Deckung verlangt hatte, umarmte nach dem Spiel Maike Ostermann. Die Linksaußen hatte in der Abwehr überzeugt, vorn drei Treffer erzielt und zusammen mit Rebecca Holst großen Anteil daran, dass ihrem Team noch die Wende gelang. Letztere Linkshänderin traf während eines 5:0-Laufs zum 19:22 dreimal und zwang Gästetrainer Lars Ohmsen zu einer frühen Auszeit.

Während vor der Pause nur Nadine Cramer im Angriff Akzente setzte und eine Ellerbeker Abwehr nicht existierte, stand in der zweiten Hälfte eine Einheit auf dem Feld, die den robusten Gegner bekämpfte. Vom Siegeswillen beseelt steigerte sich Maren Sicks im Angriff im Sog von Rebecca Holst, Cramer mobilisierte Reserven und Melina Dahms ließ mit beherzten Durchbrüchen ihre bis dahin schwache Leistung vergessen. Wichtig für den Erfolg waren auch die Torfrauen. Während Laura Ristau in Hälfte eins einige freie Bälle hielt, wehrte Lena Thürich den letzten Wurf von Svenja Hollerbuhl ab. Die Rote Karte gegen Cramer kurz zuvor wegen Unsportlichkeit (Halten des Wurfarms) konnte somit verschmerzt werden.

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erstellt am 06.Okt.2014 | 16:00 Uhr

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