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Rhönrad : Simon Knapp gibt sein Comeback

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Lange Zeit war es den Rhönradturnern des SV Rugenbergen nicht vergönnt gewesen, als Mannschaft bei Meisterschaften anzutreten. Doch das lange Warten auf einen Mannschaftstitel wurde in Bielefeld beendet.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Lange Zeit war es den Rhönradturnern des SV Rugenbergen nicht vergönnt gewesen, als Mannschaft bei Meisterschaften anzutreten. Immer fehlte mindestens ein Turner. Doch das lange Warten auf einen Mannschaftstitel wurde in Bielefeld beendet. Endlich: Bei den 22. Norddeutschen Vereins-Mannschafts-Meisterschaften gewann die Mannschaft des SVR knapp vor der TSG Bergedorf und Bayer Leverkusen im Teamwettbewerb.

Möglich wurde der Erfolg des Teams um Yana Looft, Marcel Schawo und Fiona Lange, die als Gastturnerin aus Flensburg dabei war, durch das Comeback von Simon Knapp. Der mehrfache Juniorenweltmeister und Deutsche Meister hatte vor einigen Jahren mit dem Rhönradturnen aufgehört, sich aber bereit erklärt, für das Team die Spirale zu turnen. „Man hat gesehen, dass er früher auf Weltklasseniveau geturnt hat. Er beherrscht Schwierigkeiten, die kein anderer turnt“, sagte Marcel Schawo. Durch den Erfolg sind die Bönningstedter für die Deutschen Vereinsmannschafts-Meisterschaften am 25. Oktober in Rimpar (Bayern) qualifiziert.

Schawo trat als einziger in allen Einzelwettbewerben an und gewann den Mehrkampf der Männer. Dabei präsentierte er seine neue Musikkür. „Er hat eine tolle Musik ausgewählt, die zu ihm passt“, sagte Dagmar Henningsen, Trainerin des SV Rugenbergen. Auch Yana Looft punktete mit einer neuen Musikkür und gewann im Mehrkampf die Bronzemedaille. Jetzt bereiten sich beide auf die Deutschen Meisterschaften vor. „Die Chancen ganz nach vorne zu turnen, stehen ganz gut“, so Schawo, der, wie Looft, als Fernziel die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2015 hat.

Eine weitere Premiere gab es beim SVR. Die 18-jährige Dorothee Müller trat erstmals bei den Erwachsenen in der Klasse L10 an und landete auf dem 13. Platz im Mehrkampf.

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