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Leichtathletik : Silbernes Wochenende in Jena

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Tornescherin Ammann wird Zweite über 800 Meter bei Deutschen Junioren-Meisterschaften / Elmshornerin Ballner holt Silber über 1500 Meter

Zweimal Silber und einmal Bronze gab es bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U  18- und U  20-Leichtathleten am Wochenende in Jena. Die Mittelstreckenläuferinnen Alina Ammann (TuS Esingen) und Ariane Ballner (LG Elmshorn) gewannen in ihren Altersklassen Silber, Stabhochspringerin Pia Nicolé Kock (Kaltenkirchener TS/ wohnt in Elmshorn) sicherte sich mit neuer persönlicher Bestleistung (3,80 Meter) in der Altersklasse U  18 den dritten Platz.

„Das Rennen ist genauso gelaufen, wie ich es mir erhofft habe und die Zeit ist richtig gut“, freut sich Ariane Ballner über ihre Silbermedaille im 1500-Meter-Lauf der U  20-Athletinnen hinter der klaren Favoritin Konstanze Klosterhalfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen. Klosterhalfen errang einen Start-und-Ziel-Sieg in 4:17,60 Minuten, Ballner kam nach 4:25,93 Minuten ins Ziel und verbesserte somit ihre Bestleistung um knapp 20 Sekunden. Die Elmshornerin lief ihr Rennen im Feld und konnte sich während der letzten 250 Meter auf ihren Schluss-Spurt verlassen. Ballner und die eine Sekunde nach ihr ins Ziel gekommene Marie Burchard (Rostock) fingen die spätere Viertplatzierte Miriam Dattke (Berlin) noch ab.

Die Tornescherin Alina Ammann gestaltete dagegen ihren 800-Meter-Lauf in der U  18 von der Spitze aus und wurde erst knapp vor dem Ziel von Jana Reinert vom SV 1899 Langensteinbach abgefangen. Reinert kam nach 2:11,17 Minuten ins Ziel, Ammanns Zeit betrug 2:11,44 Minuten. „Angesichts der krankheitsbedingt eingeschränkten Leistungsfähigkeit Alinas geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung“, fand ihr Vater und Trainer Michael Ammann. „Damit geht eine regelrechte Seuchensaison zu Ende, die von zahlreichen Infekten geprägt war.“ Beide Läuferinnen machen jetzt bis September eine Trainingspause, wurden aber vorher noch ausdrücklich für ihre Laufleistungen von den Bundestrainern der Frauen und Jugendlichen gelobt.

Und beide dürfen sich sicher sein, dass sie auch in der kommenden Saison weiter als Kaderathletinnen an den Start gehen werden.  

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