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Schwimmen : Silber mit Sahnehäubchen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schwimmen: Jacob Heidtmann holt bei Deutschen Meisterschaften Silber über 400 Meter Lagen und erfüllt EM-Norm / Auch Muffels Zweiter

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 16:00 Uhr

An Yannik Lebherz führte – wieder einmal – kein Weg vorbei. Das war auch nicht zu erwarten gewesen. Der Potsdamer war nun schon zum siebten Mal in Folge das Maß aller Dinge bei den Deutschen Schwimmmeisterschaften über 400 Meter Lagen. Drei Sekunden hinter dem deutschen Rekordhalter schlug am Donnerstag Jacob Heidtmann vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn an – und unterbot nach dem Vorlauf zum zweiten Mal die von Bundestrainer Henning Lambertz geforderte Norm für die Europameisterschaften im August an gleicher Stelle, das Sahnehäubchen auf der Silbermedaille. Diesen Erfolg trübte auch nicht, dass Heidtmann beim gestrigen Finallauf über 400 Meter Freistil nur Siebter wurde (3:52, 12).

„Das ist dennoch Wahnsinn“, jubelte STE-Cheftrainer Jörg Freyher. „Wenn der Überprüfungswettkampf stimmt, ist Jacob sicher dabei. Er ist super glücklich.“ Der angesprochene Überprüfungswettkampf Ende Juli ist ein neuer, von Lambertz eingeführter Test auf dem Weg zu internationalen Meisterschaften. Für den seit zwei Jahren für den SC Magdeburg startenden Elmshorner Rob Muffels wird dieser Test in Essen keine besondere Bedeutung haben. Über 1500 Meter blieb er am Donnerstag als Zweiter hinter Sören Meißner in 15:19,77 Minuten über der EM-Norm. Gleiches galt für Finnia Wunram (ebenfalls jetzt SC Magdeburg) als Dritte über 400 Meter Lagen in 4:45,86 Minuten. Neben dem angehenden Abiturienten Heidtmann aus Borstel-Hohenraden, der am Hamburger Sportgymnasium Alter Teichweg an seinem Schulabschluss arbeitet, traten zwei Elmshorner Nachwuchsleute ins Licht: Lea Boy (13 Jahre) und Thore Bermel (15). Sie werden nun auf der Longlist für das European Youth Olympic Festival (EYOF) geführt.

Boy bestätigte erst über 800 Meter Lagen in 9:13 Minuten ihre Zugehörigkeit zum D/C-Kader des Deutschen Schwimmverbands, ehe sie Dritte im EYOF-Finale über 400 Meter Lagen in 5:04,51 Minuten wurde. „Bei der Belastung kann man nur sagen: Hut ab“, lobte Freyher. Thore Bermel, nach seiner Rückkehr in die STE-Trainingsgruppe noch mit Magdeburger Startrecht unterwegs, war über 1500 Meter Freistil viertschnellster der EYOF-Jahrgänge (16:29,58 Minuten). Ebenfalls für das Swim-Team in Berlin dabei waren Arti Krasniqi, Sina Schunk sowie Maike Scheelk. Trainer Freyher über das Trio: „Arti schwamm über 400 Meter Lagen ins C-Finale, auch Sina war völlig im Rahmen, Maike hatte über die 400 Meter Lagen Probleme, Luft zu bekommen, insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden.“


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