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Schwimmen : Siegertypen im Wasser

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Boy und Bermel feiern Titel bei Deutscher Jahrgangsmeisterschaft / Silber für Krasniqi

shz.de von
erstellt am 23.Jun.2016 | 16:00 Uhr

Lea Boy glänzt im doppelten Gold, Thore Bermel holt einen Titel. Zudem schimmern beide wie auch und Arti Krasniqi schimmern Silber. So startete das Swim-Team Stadtwerke Elmshorn in die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Außerdem erreichten Thea Brandauer, Dustin Lantuhov und Konstantin Dieckmann, der am Sonnabend erst nach einem einjährigen Schüleraustausch aus den USA zurückgekehrt war, Finalläufe. STE-Cheftrainer Jörg Freyher musste sich angesichts dieser Bilanz bremsen, um nicht zu laut zu jubeln. „Das war nicht verkehrt“, sagte er augenzwinkernd.

In den vergangenen Wochen hatte sich Lea Boy – wie auch Thore Bermel – im DSV-Trainingslager in Heidelberg auf die Jugend-Europameisterschaften (6. bis 10. Juli) vorbereitet. Wenn es einen Zweifel an ihrem Start in Hodmezovasar (Ungarn) gegeben hätte, so hätte Boy diesen am Dienstag endgültig ausgeräumt. Über 800 Meter kraulte die 16-Jährige, die im Mai bereits Bronze bei den Erwachsenen über diese Distanz geholt hatte, der Jahrgangs-Konkurrenz in 8:42,53 Minuten davon und unterbot zum zweiten Mal die JEM-Norm. Nur eine Dreiviertelstunde später war Boy auch über die 400 Meter Lagen in 4:55,24 Minuten die Schnellste. Die Elmshornerin war in beiden Lagen schneller als die Siegerinnen der Juniorinnen (Jg. 1998/99). „Das ist wirklich der Hammer, bei dieser kurzen Pause“, sagte Freyher. Gestern war sie über 400 Meter Freistil auch lange Zeit auf Goldkurs, ehe die Hamburgerin Julia Mrozinski mit einem starken Schlussspurt noch vorbeizog.

An einem der Stimmungshöhepunkte in der Schwimmhalle des Europa-Sportpark in Berlin Hohenschönhausen war Thore Bermel beteiligt. Das Jahrgangsfinale der 18-Jährigen (Jahrgang 1998) über 400 Meter Freistil war vor allem ein Zweikampf zwischen dem Elmshorner und Moritz Brandt (SG Essen). Am Ende konnte sich Brandt in 3:52,35 Minuten durchsetzen; Bermel schlug 82 Hundertstelsekunden später an. Gestern aber war er über 1500 Meter eine Klasse für sich. Ohne seine Bestzeit angreifen zu müssen, kraulte er zu Gold.

Silber über die längste olympische Beckenstrecke holte Arti Krasniqi im Jahrgang 1999. Noch dichter dran am obersten Platz war der in Pinneberg aufgewachsene und nun in Hamburg lebende STE-Starter tags zuvor über 400 Meter gewesen. Bei 4:00,66 Minuten blieb die Uhr für den stehen. Daniel Pinneker (Neckarsulmer Sport-Union) war aber die Winzigkeit von 15 Hundertstelsekunden schneller.

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