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Sieger im zweiten Anlauf

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kummerfeld gewinnt Melo-Cup, profitiert jedoch vom Rückzug von TBS II aufgrund „rassistischer Beleidigungen“

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Im Halbfinale waren sie an TBS Pinneberg II (0:1) gescheitert. Trotzdem gewannen die Kreisliga-Fußballer des Kummerfelder SV den Melo-Cup von Sportfreunde Pinneberg. Als Reaktion auf „rassistische Kommentare“ von Zuschauern zog Club-Präsident Samettin Demir die siegreichen Türk-Birliksportler vom Turnier zurück. Die Turnierleitung setzte TBS II auf den vierten Platz. Die unterlegenen Kummerfelder duften noch ein Neunmeterschießen gegen den SSV Rantzau II um die Finalteilnahme bestreiten, in dem sie sich 3:2 behaupteten. Das Endspiel gegen Eintracht Rellingen endete 4:2, womit der KSV Sieger im zweiten Anlauf wurde. Gegen die Kummerfelder hatten sich zwei TBS-Akteure Zeitstrafen eingehandelt, ein Dritter sah die Rote Karte. Das wurde auf der gut besuchten Tribüne der THS-Halle von Schmährufen begleitet. „Alle sind gegen uns“, beklagte sich TBS II-Trainer Selcuk Sahin bei Facebook. Olaf Himburg stand für ein neutrales Urteil zur Verfügung. „Erst ist TBS II verpfiffen worden. Danach kochten die Emotionen über“, sagte der Coach von Eintracht Rellingen.

Turnierleiter Andy Marten nahm das Mikrofon in die Hand: „Wir verbitten uns Beleidigungen.“ Den Ausstieg der TBSler begrüßte er: „Um die Ruhe wiederherzustellen, war das vernünftig.“

Die Kummerfelder nahmen 150 Euro in Empfang. Torben Hansen (KSV) als bester Torschütze der Vorrunde, Sergej Schulz (Melo-Allstars) als bester Spieler und Florian Hermenau (SSV Rantzau II) als bester Keeper wurden mit Pokalen und Reisegutscheinen belohnt.






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