Hallenfußball : Sieg fürs Selbstvertrauen

Rot-Blau schlägt Blau-Weiß-Rot: Wie schon in der Vorrunde siegte der VfL Pinneberg auch im Spiel im Platz drei über die SV HR.
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Rot-Blau schlägt Blau-Weiß-Rot: Wie schon in der Vorrunde siegte der VfL Pinneberg auch im Spiel im Platz drei über die SV HR.

TBS Pinneberg triumphiert beim 6. Sottmann-Cup / Gastgeber HR verpasst Podestplatz

shz.de von
18. Januar 2016, 16:00 Uhr

Die Landesligafußballer von TBS Pinneberg hatten etwas, das die anderen Halbfinalisten beim Sottmann-Cup der SV Halstenbek-Rellingen nicht hatten. Genau genommen, hatten sie wen – nämlich Trainer Marc Zippel hinter der Bande. Bei den drei anderen Teams in der Vorschlussrunde des Hallenturniers ließ sich der „Chef “ jeweils entschuldigen. Thomas Bliemeister (HR) und Ralf Palapies (SV Rugenbergen) weilten in der Hamburger Barcley-Card-Arena beim Heroes-Cup, Thorben Reibe betreute zeitgleich das andere Team des VfL Pinneberg beim Uetersener Rosen-Cup. TBS Pinneberg hatte aber noch etwas: das Glück im entscheidenden Augenblick.

Der Club siegte im Finale nach Neunmeterschießen 5:4 (2:2) über Rugenbergen. Patrick Hoppe verballerte den letzten Rugenbergener Versuch, nachdem zuvor Heiko Ansorge und Dominik Radzuweit für die Bönningstedter sowie Yilmaz Alper, Fatih Simsek und Stephan Adjouman für TBS von der Linie aus getroffen hatten.

„Das ist fürs Selbstvertrauen ganz, ganz wichtig“, befand Zippel den Triumph über die eine Klasse höher angesiedelten Dauersieger der vergangenen Hallenrunde. Einziger Wermutstropfen aus Zippels Sicht: „Schade, dass es nicht ausverkauft war, wenn man sieht, wer alles da war.“

HR-Präsident Hans Jürgen Stammer als Cheforganisator wollte angesichts von mehr als 400 Zuschauern an beiden Tagen in diesen Chor aber nicht einstimmen. „Das ist unser Niveau. Wir wollen uns nicht mit Pinneberg vergleichen“, sagte er mit Blick auf den Bert-Meyer-Cup in der Vorwoche. Stammer hob weitgehend faire Spiele hervor, auch wenn Alex Mucunski vom FC Süderelbe wegen Nachtretens Rot sah. Auch im Pinneberger Stadtduell zwischen dem VfL und TBS ging es im Halbfinale kurzzeitig etwas heftiger zur Sache. Es blieb aber bei einer Zeitstrafe gegen Ozan Mutlu vom späteren Turniersieger.

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