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Taekwondo : Sieg bei den Dutch-Open

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Taekwondo: Der Pinneberger Malte Fischer (13) gewinnt Gold bei internationalem Turnier in Eindhoven

shz.de von
erstellt am 26.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Eine kleine Kämpfer-Delegation des Taekwondo-Vereins Golden Lions aus Pinneberg fuhr mit großen Zielen zu den 42. Dutch Open nach Eindhoven (Niederlande). Zurück kam sie mit einer Goldmedaille und 15 Weltranglistenpunkten für Malte Fischer, der nun auf der Deutschen Rangliste in der Altersklasse der Kadetten bis 45 Kilogramm auf Rang zwei geführt wird.

Aber der Reihe nach: Ljubisa Kerkelic, Trainer der Golden Lions, Malte Fischer, Eugen Wolf und Amir Mohammad Hosseini fanden sich zusammen mit 2  600 anderen Kämpfern in Eindhoven ein, um sich bei dem hochkarätigen Weltranglistenturnier zu messen. Fischer erwischte dabei einen guten Start und besiegte den Franzosen Loic Blondeau, den Deutschen Tolga Karademir, den Bosnier Nedzad Husic und schließlich im Finale den Briten Hussain Ismael. Der letzte Kampf war gleichzeitig der schwierigste. „Der Engländer führte nach der ersten Runde. Die zweite war dann eng, da habe ich zu Malte gesagt: Silber hast du sicher, jetzt geht’s um Gold“, so Coach Kerkelic stolz.

Seine Ansprache zeigte Wirkung. Der 13-Jährige gewann nach drei Runden mit 19:17. Bei den Junioren unter 55 Kilogramm kämpfte der Pinneberger Hosseini. Er musste sich in seinem zweiten Kampf dem späteren Sieger aus Großbritannien geschlagen geben. Für seinen Mannschaftskameraden Eugen Wolf war schon nach dem ersten Aufeinandertreffen in der Kategorie Herren bis 74 Kilogramm Schluss.

Auf die Golden Lions wartet nun schon die nächste große Herausforderung: Anfang Mai stehen in Nürnberg für Malte Fischer, Eugen Wolf sowie für ihre Teamkameraden Izzet Ilter, Antonio Hoffmann und Can Jenzen die Deutschen Meisterschaften an. „Auch da wollen wir natürlich im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitreden. Fischer, Wolf und Hoffmann haben gute Chancen unter den ersten Drei zu landen“, sagte Kerkelic.  


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