Handball-Landesliga : Sie stehen immer wieder auf

Gegen alle Widerstände: Katja Thommen (Mitte) und die Handballerinnen des Rellinger TV siegen trotz erheblicher Personalprobleme knapp aber verdient gegen Eimsbüttel.
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Gegen alle Widerstände: Katja Thommen (Mitte) und die Handballerinnen des Rellinger TV siegen trotz erheblicher Personalprobleme knapp aber verdient gegen Eimsbüttel.

Die Handballerinnen des Rellinger TV kämpfen sich trotz Personalsorgen gegen Eimsbüttel II zum 23:22.

shz.de von
28. Januar 2015, 16:00 Uhr

Sie können es noch: Gewinnen. Und sie können eines noch viel besser: Rückschläge verkraften. Die Handballerinnen des Rellinger TV (Landesliga) haben sich – wieder einmal – als „Stehauf-Männchen“ geoutet und die Partie gegen den Eimsbütteler TV II mit 23:22 (10:13) gewonnen.

Dabei sind die Vorzeichen momentan eher schlecht. Verletzte und kranke Spielerinnen lassen einen geordneten Trainingsbetrieb kaum zu. Und: Bei Haupttorschützin Sandra Nahnsen scheinen sich die schlimmsten Erwartungen zu bewahrheiten. Noch in dieser Woche soll die endgültige Diagnose stehen, die Ärzte gehen aber mindestens von einem Kreuzbandriss im Knie aus – Saison beendet für die Torjägerin des RTV. „Das ist natürlich bitter, hoffentlich kommt sie zurück“, so RTV-Coach Rainer Knaack. Und so mussten mal wieder andere in die Bresche springen. Allein zehn Spielerinnen des Kaders trafen gegen den ETV II. Bestnoten verdienten sich die reaktivierte Andrea Heumann (5) sowie Svenja Hamm (3), die aus der „Zweiten“ von Knaack „hochgezaubert“ wurde.

Im Duell um die Meisterschaft läuft derweil alles auf einen Zweikampf zwischen dem TSV Uetersen (26:14 gegen den FC St. Pauli II) und der SG Altona II hinaus, beide zeigen momentan keine Schwächen. Und da der Rellinger TV nach den „Seuchenwochen“ nicht aufsteigen will/kann – und es auch nie zum Saisonziel erklärt hatte, werden wohl beide Teams einen Aufsteiger ausspielen.

Vielleicht dürfen aber auch beide Teams in die Hamburg-Liga aufsteigen, da nach jetzigem Stand auch zwei Mannschaften aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein absteigen. Dem Barmstedter MTV dagegen läuft nach dem 21:27 (10:12) gegen die SG Altona II so langsam die Zeit davon. Ein vielleicht entscheidender Strohhalm könnte das Match am Sonntag (17 Uhr) beim schwächelnden Moorreger SV sein, der mit 21:23 (14:11) bei der SG Niendorf/Wandsetal III verlor. Bei den Männern bleibt die Halstenbeker TS das Sorgenkind nach dem 20:29 (9:13) gegen den Niendorfer TSV. Die HT unter Georg Pohl bleibt auf einem Abstiegsplatz. Ähnliches droht auch wieder der HSG Rissen/Wedel nach dem 34:36 (22:19) gegen den TSV Ellerbek III. 

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