zur Navigation springen

Fußball Derby : Sie kriegen einfach nicht genug: Uetersen mit Derby-Sieg zum Auftakt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2015 | 16:00 Uhr

Helene Fischer-Fan Peter Ehlers, Trainer des TSV Uetersern, lauscht auch gerne britischem Synthie-Pop. Frei nach dem ersten Hit von Depeche Mode rufen seine Landesliga-Fußballer nach erfolgreichen Auftritten „I just can’t get enough“ (ich kriege einfach nie genug). Originell.

Nach dem Abpfiff auf dem Grandplatz an der Blankeneser Chaussee war es wieder so weit. Ehlers und Team feierten ein 1:0 (0:0) auswärts über Blau-Weiß 96. Mit säuerlichem Gesicht gratulierte der Schenefelder Abteilungsleiter Andreas Wilken dem TSV-Coach zu einem „sehr, sehr glücklichen Sieg“.

Glück hatte Ehlers zumindest mit einer Einwechslung und einer Nichteinwechselung. Jannek Laut stand schon bereit, den angeschlagenen Marvin Schramm zu ersetzen. Den Angriff über Maik Stahnke wartete Ehlers aber noch ab. Till Mosler schlug einen Flachpass vor das Tor. Schramms Schuss aus nächster Nähe konnte Torwart Florian Jensen abwehren. Dann aber fiel die Kugel Marcel Jobmann vor die Füße, der aus drei Metern unbehelligt den Siegtreffer erzielte (72.). Ausgerechnet Jobmann. Den hatte Blau-Weiß-Trainer Selcuk Turan erst zu einem Landesliga-Stürmer geformt, bevor er sich 2014 dem TSV anschloss. Nach seinem Bulgarien-Urlaub hätte Jobmann wohl 90 Minuten auf der Bank geschmort. Dann aber gewährte ihm Peter Ehlers wegen des Fehlens von fünf Akteuren einen 33-minütigen Einsatz.

Auf der anderen Seite rückte Martin Bushaj als Ex-Uetersener, neuer Blau-Weiß-Leitwolf und Kapitän, nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Thies Raschke (Kopfplatzwunde) in den Blickpunkt. Bushaj raufte sich die pechschwarzen Haare. Aus fünf Metern schoss er den Ball Christopher Knapp in die Arme. Das hätte der Ausgleich sein können (87.). Die Uetersener wären statt Depeche Mode die Deppen gewesen.  

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen