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Basketball : Sie bleiben drin

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Basketball: EMTV ringt Eimsbütteler TV IV 65:56 nieder. André Borowski bei Comeback schwer verletzt.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Großes Aufatmen bei den Basketballmännern des Elmshorner MTV. Sie haben im letzten Saisonspiel den drohenden Abgang in die Bedeutungslosigkeit vermieden. Der 65:65 (28:31)-Auswärtserfolg bei der vierten Vertretung des Eimsbütteler TV sicherte den Verbleib in der Stadtliga. Mit zuletzt drei Siegen in Folge hievte sich das Elmshorner Team noch auf den fünften Tabellenplatz. Bereits Rang sechs hätte den Gang in die Abstiegsrelegation bedeutet.

Es war ein „verdienter, aber auch teuer erkaufter Erfolg“, wie EMTV-Trainer Alfred Knütter feststellte. Bitter war er vor allem für André Borowski, der nach langer Knieverletzung sein erstes Saisonspiel bestritt. Überhaupt trat der EMTV erstmals in Bestbesetzung an. Borowski brachte den EMTV in der 28. Minute erstmals mit 42:41 in Führung, und er war in den folgenden Minuten der entscheidende Mann auf dem Parkett. Vier Mal versenkte er binnen vier Minuten bei vier Versuchen den Ball in der Reuse.

In der 33. Minute passierte dann das Unfassbare: Ausgerechnet Borowski verletzte sich beim Spielstand von 49:47 bei einer Offensivaktion ohne Fremdeinwirkung so schwer am Knie, dass er noch in der Halle medizinisch versorgt und ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Der EMTV steckte diesen Schockmoment weg. „In dieser schwierigen Phase bewies die Mannschaft eine große Moral, verwandelte nervenstark acht von zwölf Freiwürfen und dominierte souverän die letzten sieben Minuten“, lobte Knütter. Die 20 Elmshorner Fans, welche die Mannschaft an der Corveystraße in Hamburg unterstützten, feierten lautstark.

Der EMTV war konzentriert in dieses Schlüsselspiel gestartet. Mit einer guten Abwehrarbeit zwangen die Elmshorner den Gastgeber wiederholt zu schwierigen Abschlüssen. Mit der eigenen Treffsicherheit haperte es aber auch, so dass das erste Viertel ausgeglichen 14:14 endete. Das Umschaltverhalten von Defense auf Offense blieb Knütters Sorgenkind der ersten Halbzeit. Dies änderete sich erst nach der Pause, als der EMTV den Krimi für sich entschied.

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