Tanzen : Seriensieger setzen sich durch

Michael und Beate Lindner siegen bei Deutschen Standardmeisterschaften zum sechsten Mal in Folge / TTC-Paar auf Rang 16

shz.de von
02. Juni 2014, 16:00 Uhr

Elmshorn | „Ich traue Ehepaar Dallmann zu, dass sie das Semifinale erreichen“, prognostizierte Andrea Fiebach, Pressesprecherin des Tanzsportverband Schleswig-Holstein, in der zweiten Runde der Deutschen Meisterschaften der Senioren II Sonderklasse in der Olympiahalle. Sie hatte ebenso klare Vorstellungen darüber, wer den Titel gewinnt und behielt damit ebenso Recht wie mit der Einschätzung weiterer Favoriten – zum sechsten Mal in Folge siegte das Ehepaar Michael und Beate Lindner von Blau-Gold Casino Darmstadt. Auch die Zweitplatzierten Bernd und Sandra Ketturkat vom TC Royal Oberhausen und die Dritten Gert Faustmann und Alexandra Kley vom Blau-Silber Berlin TSC hatte Fiebach auf ihrer Rechnung. „Dieses Jahr war es besonders spannend, weil wir durch die Verjüngung der Altersklasse eine starke Neudurchmischung hatten. Außerdem waren die früheren Vizemeister zu den Profis gewechselt und traten nicht mehr an.“

109 Paare gingen in der Olympiahalle an den Start und es dauerte bis 23 Uhr, bis die neuen/alten Deutschen Meister feststanden, welche sämtliche Runden dominiert hatten. Die Lokalmatadoren Torsten und Meike Dallmann vom TTC Elmshorn belegten den 16. Platz. „Sie kamen bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften in dieser Altersklasse von Runde zu Runde besser ins Turnier“, urteilt Fiebach und bedauert, dass ihnen nur wenige Kreuze der Wertungsrichter bis zum 13-paarigen Semifinale fehlten. Dallmanns waren das beste Tanzpaar aus Schleswig-Holstein und schmiedeten gestern bereits Pläne für die Zukunft. „Wir sind mit unserem Abschneiden in unserem zweiten Turnier nach der Pause ganz zufrieden“, sagt Meike Dallmann. „Es war zwar schade, dass wir das Semifinale knapp verpassten, aber unsere Fans haben ordentlich Lärm gemacht. Das hat sehr viel Spaß gemacht und motiviert.“

Gestern gaben Dallmanns bereits wieder Unterricht, ehe in zwei Wochen ein Ranglistenturnier in Aachen und danach eins für die Weltrangliste in Wuppertal anstehen. „Wenn es so gut läuft, muss man dranbleiben“, freuen sich die Uetersener auf die nächsten Aufgaben.


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