Volleyball-Dritte Liga : Serie des VfL Pinneberg ist gerissen

Der Vfl Pinneberg um Max Voigt (Mitte) und Stephan Radke konnte Berlin zu selten stoppen.
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Der Vfl Pinneberg um Max Voigt (Mitte) und Stephan Radke konnte Berlin zu selten stoppen.

Die Pinneberger bleiben in der 3. Liga Nord erstmals punktlos, unterliegen Preußen Berlin 1:3.

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08. Januar 2018, 16:00 Uhr

Pinneberg | Jede Serie hat ein Ende – das haben nun auch die Drittliga-Volleyballer des VfL Pinneberg zu spüren bekommen. Vor dem Spitzenspiel gegen SV Preußen Berlin hatte der Tabellenzweite aus Pinneberg in jeder Partie in dieser Saison gepunktet – sieben Siege, zwei Fünfsatz-Niederlagen (ein Zähler pro Pleite). Gegen das Team aus der Hauptstadt verließ die Truppe von Coach Daniel Prade nun das erste Mal den Hallenboden ohne Zählbares und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. „Wir waren im Angriff nicht effektiv genug und insgesamt hat Berlin einfach konstanter gespielt“, zeigte sich Prade als fairer Verlierer.

Dabei erwischte der VfL einen guten Start in die Begegnung und setzte sich im ersten Satz mit 25:19 durch. Auch im zweiten Durchgang blieb der VfL in der heimischen Jahnhalle zunächst tonangebend und hatte dank einer 18:14-Führung die 2:0-Satzführung vor Augen. Angeführt vom agilen Willi Becker kämpfte sich der Tabellendritte aus Berlin allerdings zurück und glich dank eines starken Endspurts zum 1:1 nach Sätzen aus (25:23). Im Abschnitt Nummer drei und vier blieben die Hausherren zwar jeweils in Schlagdistanz, mussten sich jedoch mit 19:25 sowie 20:25 geschlagen geben.

„Die Defensive von Preußen Berlin sowie der starke Diagonalspieler Willi Becker haben uns den Zahn gezogen“, analysierte Prade, der den Blick bereits nach vorne richtet. Am kommenden Sonnabend wartet auf den VfL auswärts mit TKC Wriezen (Tabellenfünfter) der „nächste schwere Brocken“, prophezeit der hiesige Coach.

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