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Frauenfußball-Verbandsliga : SCP-Frauen siegen dank Wiese-Hammer, Union vorn dabei

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach dem 2:1-Sieg seiner Verbandsliga-Fußballerinnen des SC Pinneberg in Wentorf war SCP-Trainer Kai Wagner die gute Laune spürbar anzumerken.

„Wir haben gezeigt, wie torgefährlich wir sind. 2:1 gewonnen und alle drei Tore haben wir selbst erzielt“, scherzte der Coach und spielte damit auf die Anfangsphase der Partie an, in der seiner Mittelfeldspielerin Sarah Gamm in Minute 25 ein Eigentor unterlief. Beim Versuch, einen Ball im Strafraum mit letzter Kraft zu klären, fälschte Gamm die Kugel in den eigenen Kasten ab.

Wie gefestigt der Aufsteiger von der Raa allerdings ist, zeigte er in der Folgezeit. Knapp zehn Minuten nach dem Rückstand sorgte Kim-Anneke Linn für den Ausgleich (35.). Fortan übernahm der Gast die Spielkontrolle. „Das Eigentor hat uns wachgerüttelt, zuvor fanden wir nicht so recht ins Spiel“, so Wagner.

Der Siegtreffer fiel allerdings erst in Durchgang zwei, als sich Mette Wiese aus 30 Metern ein Herz fasste und einen Freistoß wuchtig ins Wentorfer Gehäuse bugsierte (58.). „Endlich“, freute sich Wieses Coach, „endlich hat Mette mal ihren Schuss rausgeholt. Sie schießt härter als so mancher Bezirksliga-Spieler bei den Herren, traut sich aber zu selten, das zu zeigen oder versucht es oft zu schön mit Schlenzern“, erklärte Wagner, dessen Team bereits zehn Punkte sammeln konnte und noch ein Nachholspiel (gegen Bergedorf 85 II) in petto hat. „An unserem Saisonziel ändert das allerdings nichts. Ziel bleibt es, Spaß zu haben und die Klasse zu halten“, so Wagner.

Ganz andere Ziele haben indes die seit Jahren in der Verbandsliga etablierten Fußballerinnen des FC Union Tornesch, die langfristig den Aufstieg anpeilen. Durch den 1:0-Erfolg bei Grün-Weiss Eimsbüttel haben sich die Tornescherinnen, mit Feldspielerin Benita Thiel als Aushilfskeeperin zwischen den Pfosten, oben festgesetzt (Platz drei) und stehen nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Wellingsbüttel. Das Tor des Tages erzielte Abwehrspielerin Nele Grzenkowicz (ersetzte Thiel hinten rechts in der Abwehr) zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Pause (44.). „Vom Aufstieg zu sprechen, wäre aber noch zu früh“, warnt Union-Coach Mahdi Habibpur, der aber dennoch mit dem bisherigen Saisonverlauf hochzufrieden ist: „In der Offensive hapert es noch, dafür haben wir zusammen mit St. Pauli die beste Abwehr der Staffel.“ 

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erstellt am 29.Okt.2015 | 16:00 Uhr

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