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Fussball-Verbandsliga : Schatten der Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Schlusslicht Rot-Weiß Kiebitzreihe unterliegt dem SV Schackendorf mit 0:3. Coach Schlegel: „Wir haben etliche Joker verbrannt“.

Die Vergangenheit holt einen bekanntermaßen immer wieder ein. Das bekommen derzeit die Verbandsliga-Fußballer von Rot-Weiß Kiebitzreihe am eigenen Leib zu spüren. Eine 0:3-Niederlage gegen den Tabellendritten SV Schackendorf ist selbstredend kein Grund in tiefe Trauer zu verfallen, angesichts der angespannten Punktekonstellation der Rot-Weißen herrscht jedoch das Motto: Verlieren verboten. „Wir haben uns durch unnötige Niederlagen zu Saisonbeginn in eine sehr schwierige Situation gebracht. Wir haben bereits etliche Joker verbrannt und stehen somit selbst gegen vermeintliche Favoriten unter Zugzwang“, gesteht Coach Oliver Schlegel.

Wie in den Wochen zuvor zeigte das Schlusslicht auch am zwölften Spieltag gegen Schackendorf eine über weite Strecken ansprechende Leistung, Unkonzentriertheiten und individuelle Fehler machten ein Erfolgserlebnis jedoch erneut zunichte. So leistete sich Torhüter Kevin Huckfeldt in der 20. Minute einen folgeschweren Blackout, als er eine Ecke falsch einschätzte und das Leder direkt in die Maschen einschlug. „Das Ding geht auf seine Kappe, allerdings haben wir im ersten Durchgang insgesamt die letzte Entschlossenheit vermissen lassen“, analysierte der Coach. Mit dem 0:1 im Rücken agierten die Hausherren im zweiten Durchgang offensiver, wodurch sich immer häufiger Freiräume für die Gäste ergaben. Ein Konter zum 0:2 (60.) war die Konsequenz.

Den erneuten Nackenschlag steckte die Heimelf entgegen aller Erwartungen bestmöglich weg und stemmte sich weiterhin mit aller Macht gegen die drohende dritte Pleite in Serie. In der 75. Minute sollte der Aufwand beinahe belohnt werden, allerdings übersah der Unparteiische ein Handspiel im Strafraum der Gäste, der fällige Handelfmeter blieb aus. „Dem Schiedsrichter war die Sicht versperrt. Es kommt momentan einfach einiges zusammen“, resignierte Schlegel.

Anstelle des möglichen Anschlusstreffers besorgte Schackendorf acht Minuten später den 0:3-Endstand. Das Punktekonto der Rot-Weißen besteht somit weiterhin aus drei mageren Zählern, der Spielraum ist erneut enger geworden. „Wir müssen unbedingt eine Siegesserie starten und uns von den Ergebnissen der Vergangenheit lösen. Wir haben die nötige Qualität dafür“, gibt sich der Coach kämpferisch.

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erstellt am 20.Okt.2014 | 16:00 Uhr

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