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Fussball-Verbandsliga : Schaler Nachgeschmack

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst verliert letztes Saisonheimspiel gegen Kaltenkirchener TS 3:4.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Natürlich schmeckte die Gerstenkaltschale – den Fans, denen die Mannschaft nach der Halbzeitpause 50 Liter Freibier ausgab, und auch den Spielern in der dritten Halbzeit. Ohne Frage aber hatte der Gerstensaft einen leicht schalen Nachgeschmack. Das 3:4 (1:2) gegen die Kaltenkirchener TS passte so gar nicht in die Planungen der Verbandsligafußballer des VfR Horst zum letzten Heimspiel der Saison mit anschließender Feier und Gucken des DFB-Pokal-Finales im Vereinsheim. „Das hatte ich mir ein bisschen anders vorgestellt“, sagte VfR –Trainer Frank Schlüter, der mit leichtem Hang zum Sarkasmus feststellte: „Wir haben sieben Tore gemacht und verloren.“

Dabei begann eigentlich alles nach Plan. Die Heimelf bemühte sich phasenweise um einen ruhigen Aufbau. Der erste Konter über Paris Bruhn, Michel Gorny und wieder Bruhn nach elf Minuten sah vielversprechend aus. Die Führung von Jan Behrendt per Bogenlampe aus 35 Metern direkt im Anschluss daran fiel in die Kategorie „kuriose Tore“. „Der Torwart stand weit vor dem Tor“, sagte der Schütze hinterher.

Danach aber begannen die Horster, ihren Gästen beim Tore schießen zu helfen. Maximilian Hernando und Sebastian Jagla ließen Ole Lippke alle Freiheiten für den Ausgleich. Vor dem 1:2 stellte René Lemke die Freistoßmauer so schlecht, dass Tobias Wittke den Ball gerade und flach in der falschen Torecke versenken konnte (45.). Das sehenswerte 2:2 von Paris Bruhn ließ Hoffnungen aufkeimen, ehe die Gäste mit viel Platz für klare Verhältnisse sorgten. Der Anschlusstreffer von Behrendt kam in der Nachspielzeit zu spät. Das wurde auch bei einer Betrachtung durch die feil gebotene (Sonnen)-Brille mit VfR-Aufdruck nicht besser.

Vor dem Anpfiff wurden Timon Dehner (beendet Laufbahn) und René Schröder (zum Harburger TB) verabschiedet. Mit allen anderen Akteuren darf das neue Trainergespann Michael Fischer, Börje Scharnberg, Sinan Omerhodzic und Schlüter weiter rechnen. In welcher Konstellation das Quartett genau tätig wird, will der Verein demnächst mitteilen.

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