Basketball : SC Rist Wedel: Mit Diante Watkins und René Kindzeka in die neue Saison

Strotzt nur so vor Energie: Youngster René Kindzeka.
Strotzt nur so vor Energie: Youngster René Kindzeka.

shz.de von
24. Juli 2014, 16:00 Uhr

Wedel | Die Fans des SC Rist Wedel (2. Basketball-Bundesliga ProB) können sich in der Saison 2014/15 auf zwei weitere bekannte Gesichter freuen. Diante Watkins und René Kindzeka gehen jeweils in ihr zweites Wedeler Jahr. „Wir werden Diante künftig noch mehr Verantwortung übertragen. Ich bin mir sicher, dass er erpicht darauf ist, diese Herausforderung anzunehmen“, so Trainer Michael Claxton nach seinen Gesprächen mit dem 24-jährigen Aufbauspieler. „Ich habe in der vergangenen Saison von Spielern wie Christoph Roquette und Lee Jeka viel über den Basketball in Deutschland gelernt. Bei Lee habe ich mir vor allem angeschaut, wie er das Blocken und abrollen spielt und erkannt, dass man in der Offensive geduldig sein muss“, erläutert Watkins.

Während Jeka, der nach Australien zurückgekehrt ist, meist als Spiellenker in der ersten Fünf stand, kam Watkins von der Bank, avancierte aber dennoch zum besten Wedeler Punktesammler. 16,2 Zähler erzielte er im Schnitt und war darüber hinaus für fast vier Assists pro Partie verantwortlich. Ein wenig zu knabbern hatte Watkins hingegen an seiner Dreierquote von 31,3 Prozent (35/112), die mit den Werten seiner bisherigen Laufbahn nicht ganz mithalten konnte. Deshalb sei der Distanzwurf ein vorrangiger Inhalt seines Sommertrainings, so der 24-Jährige.

René Kindzeka war zweifellos einer der großen Gewinner der vergangenen Saison. Mit beherztem Einsatz sicherte sich der 19-Jährige seine Spielanteile und gehört fortan dank einer Doppellizenz nicht nur zum Wedeler Aufgebot, sondern auch zum ProA-Kader der Hamburg Towers. „René hat jede Menge Energie. Er wird weitere Entwicklungsschritte machen“, ist sich der Coach sicher.

23 ProB-Spiele absolvierte Kindzeka in der Vorsaison, rackerte in der Verteidigung vorbildlich und trug auch in der Offense zum Erfolg bei. Im Schnitt waren es 2,4 Punkte pro Partie, insgesamt zehn Dreier und eine perfekte Ausbeute von der Freiwurflinie (9/9). „René kann ein ganz wichtiger Spieler für uns werden“, hält Claxton große Stücke auf den 19-Jährigen.

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