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Basketball : SC Rist: Gegen Tabellenführer Rostock muss Musik drin sein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der klare Heimsieg gegen den VfL Bochum lässt die Basketball-Herren des SC Rist Wedel mit Rückenwind an die Warnow fahren.

Am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Michael Claxton beim Tabellenführer Rostock Seawolves. Die Mecklenburger haben vier Punkte mehr auf dem Konto als der SC Rist und lassen gleich in ihrer ersten Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B gewaltig aufhorchen: Rostock grüßt von ganz oben.

„Das Team agiert sehr strukturiert in der Offensive und Defensive und ist physisch sehr stark. Die Rostocker sind zu Recht selbstbewusst“, meint Claxton.

Es brauchte schon ganz große Kaliber, nämlich Leipziger Riesen und Titanen aus Dresden, um in der laufenden Saison einen Sieg aus Rostock zu entführen – in der Halle in der Tschaikowskistraße ist Musik drin. „Ich hoffe, dass wir die Intensität, die wir in Heimspielen an den Tag legen, auch auswärts aufs Spielfeld bringen. In Recklinghausen ist uns das schon gut gelungen“, so Claxton.

Wer den Tabellenführer aushebeln will, der muss mehrere Akteure im Griff haben, denn Rostocks Trainer Sebastian Wild hat verschiedene Trümpfe auf der Hand: Sei es in Person des Kanadiers Yannick Anzuluni, der im Schnitt 20 Punkte erzielt, sowohl unter dem Korb als auch in ferneren Gefilden zu Werke geht und dessen energiegeladene Spielweise Claxton schätzt.

Oder in Person des ehemaligen dänischen Nationalspielers Jens Hakanowitz, des bulgarischen Flügels Ivo Slavchev, des Aufbau-Gespanns Tim Vogt/Sven Hellmann oder des US-Amerikaners Jarrell Crayton. Die Aufzählung ließe sich durchaus fortführen.

In der Verteidigung gut zusammenarbeiten und die Kreise der Rostocker wirkungsvoll stören, lautet Claxtons Devise. Und in der Offensive wie gegen Bochum aus mehreren Rohren feuern. Vielleicht machen es die Rister dann wie die Sachsen und zähmen die Wildschen Warnow-Wölfe.  

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