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Basketball : SC Rist bleibt zuhause eine echte Macht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wedel gewinnt erstes Viertelfinalspiel 76:63.

Die Zweitliga-Basketballer des SC Rist bleiben im Kalenderjahr 2015 zuhause eine Macht. Mit 76:63 (36:32) ließ die Mannschaft von Headcoach Michael Claxton in der mit 620 Zuschauern gefüllten Steinberghalle im ersten von maximal drei Playoff-Viertelfinal-Duellen der Zweiten Bundesliga ProB die Uni-Riesen Leipzig abblitzen und kann am Ostersonnabend (19.30 Uhr), in Sachsen mit einem weiteren Sieg vorzeitig das Halbfinale buchen. Für den Tabellenzweiten der regulären Saison war es bereits der sechste Heimsieg in Folge.

Den feierten ihre Anhänger in der Schlussphase der Viertelfinal-Begegnung mit Gesängen von der Tribüne. „Hier regiert der SC Rist“, hallte es aus mehreren undert Kehlen. Die daraus resultierende Atmosphäre in der Halle bezeichnete Claxton nach Spielende dann sogar als „elektrisierend“ für ihn und seine Mannschaft. „Die Zuschauer wollten diesen Sieg genauso wie wir und haben uns die schwierige Aufgabe dadurch erheblich erleichtert.“ Zu einem Spaziergang geriet der Heimsieg allerdings trotzdem nicht, obwohl Claxtons Trainerkollege und Landsmann Ty Shaw schon vor Beginn der weiten Anreise Ballast abwarf und nur acht Spieler nach Wedel mitnahm.

Rist-Center und Kapitän Christoph Roquette avancierte derweil im dritten Viertel zum Matchwinner. Zehn der insgesamt 17 Wedeler Punkte in diesen zehn Minuten gingen auf das Konto des Ingenieurs, der am Spielende 28 Punkte und acht Rebounds bilanzierte und alle Teamkameraden einschließlich der US-Boys Diante Watkins, Brandon Spearman und Denzell Erves mitgerissen hatte. Die Erklärung für den Höhenflug klang dann eher simpel. „In den Playoffs musst du deinen Gegner 40 Minuten lang beackern und das haben wir getan. Die Partie in Leipzig wird aber noch härter“, mahnt Claxton.

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