Trampolin : Salti überlässt er anderen

Im Alter von sieben Jahren hat Rasmus Epha mit dem Trampolinsport begonnen. Für die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften reicht es heute nicht mehr, aber dafür hat der studierte Wirtschaftsinformatiker in der Organisation des großen Barmstedter Wettkampfs eine neue Herausforderung gefunden.
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Im Alter von sieben Jahren hat Rasmus Epha mit dem Trampolinsport begonnen. Für die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften reicht es heute nicht mehr, aber dafür hat der studierte Wirtschaftsinformatiker in der Organisation des großen Barmstedter Wettkampfs eine neue Herausforderung gefunden.

Mitorganisator Rasmus Epha hat vor dem 17. Barmstedt-Cup das Helferteam gut im Griff

shz.de von
12. Februar 2016, 15:54 Uhr

Im alltäglichen Training unterstützt Rasmus Epha Spartenleiterin Elke Starr dabei, Kinder beim Barmstedter MTV an den Trampolinsport heranzuführen. Natürlich springt der 24-Jährige aus Bokholt-Hanredder ebenfalls selbst – auch bei Wettkämpfen so oft wie möglich mit. Morgen, Sonnabend, überlässt er die turnerischen Übungen wie Salti und Schrauben in sechs bis sieben Meter Höhe indes anderen. Beim 17. Barmstedt-Cup, der um 10 Uhr in den Sporthallen an der Schulstraße beginnt, zeichnet Epha zusammen mit Florian Lienau in erster Linie für die Organisation verantwortlich. Angemeldet haben sich 179 Turnerinnen und Turner aus ganz Deutschland; darunter sind zwölf vom gastgebenden Verein.

Die Zahl der gemeldeten Teilnehmer hat sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent erhöht. „Es sieht so aus, als ob der Wettkampf gut ankommt“, übt sich Epha vor dem Cup in Bescheidenheit. Als die beiden jungen Männer das zwischenzeitlich eingeschlafene


Viele Mitglieder aus der Sparte fassen mit an


Meeting vor zwei Jahren aus dem Dornröschenschlaf weckten, waren nur rund 100 Turner gekommen. „Ich kannte den Wettkampf von früher als ich selbst gesprungen bin. Und ich finde, das ist ein cooler Wettkampf gewesen“, so Epha zu den Beweggründen für den Neuanfang im Jahr 2014.

Auch innerhalb des BMTV ist der Barmstedt-Cup wieder fest etabliert. Viele Mitglieder fassen mit an – und das ohne groß gedrängt zu werden. „Wir haben mehr Helfer als im vergangenen Jahr. Darauf bin ich auch ein bisschen stolz“, sagt Epha. Bereits heute werden die beiden Hallen hergerichtet. Zwei Trampoline stehen zum Einspringen in der Halle 2 bereit; gleich vier Geräte sind in Halle 1 für den eigentlichen Wettkampf vorgesehen. „Die Aktiven können sich aussuchen, welches sie benutzen, da es sich um zwei verschiedene Typen handelt“, erläutert Epha. Zusätzlich zu seinen zwei eigenen Sprungtüchern leiht sich der BMTV Geräte vom SC Itzehoe und vom TSV Satrup aus. Die Gäste aus dem Kreis Schleswig-Flensburg bringen ihre sogar selbst mit.

Zudem sind Übernachtungsmöglichkeiten in der Schule und der Gymnastikhalle für 50 Gäste samt Abendbrot und Frühstück, die große Cafeteria mit Getränken, kleinen Mahlzeiten und vom örtlichen Rewe-Markt gespendetes Obst im Becher – „Das war letztes Jahr der Renner“, so Epha – zu organisieren. Da das aber im Vorfeld alles gut geklappt hat, wird er morgen keine Salti mehr schlagen müssen, damit alles klappt.

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