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Handball-Oberliga : Saison mit Spaß abschließen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Oberliga-Handballerinnen des TuS Esingen haken Klassenerhalt ab, haben aber noch Rechnungen offen.

Der Blick auf die Tabelle in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein lohnt sich für die Frauen des TuS Esingen nicht mehr. „Auch wenn wir den Abstieg rechnerisch noch vermeiden können, werden wir uns jetzt vor allem darauf besinnen, die Saison mit Spaß am Handball und noch einigen Erfolgen abzuschließen“, sagte Trainer Jan-Henning Himborn. Den Anfang wollen die Tornescherinnen morgen gegen den THW Kiel (15.30 Uhr, KGS-Halle) machen. Das blamable 12:20 aus dem Hinspiel soll getilgt werden.

„In Kiel haben wir im Angriff total versagt und hatten kein Vertrauen in unsere Gegenstöße“, analysierte Himborn das Debakel, das nicht allein durch das Haftmittelverbot zu erklären war. „Das war reine Kopfsache – bei St. Pauli haben wir kürzlich gezeigt, dass wir auch ohne Backe spielen können.“

Himborn geht davon aus, dass sich seine Mannschaft morgen rehabilitieren wird. Bis auf Katharina Backenberg (Urlaub) und die verletzte Jana Berge brennen alle auf diese Revanche. Respekt hat der Coach vor dem THW-Kreisspiel. „Wenn wir aber die Kreisläuferin gut abdecken und wenig Siebenmeter hinnehmen müssen, ist schon viel gewonnen“, sagte Himborn.

Seinem Angriff traut er nach letzten Eindrücken mehr als 25 Tore zu: „Im Training haben die Abläufe geklappt, und mit viel Mut zum Tempospiel werden wir Kiel besiegen“.

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