Fussball-Bezirksliga : Ruhser feiert Auftakterfolg

Tobias Brandt (TSV Uetersen II, Vordergrund), hier im Laufduell mit dem Barmstedter Tobias Thiede (SSV Rantzau, links), machte es mit seinem Treffer zum 2:3 in der 55. Minute noch einmal spannend.
Tobias Brandt (TSV Uetersen II, Vordergrund), hier im Laufduell mit dem Barmstedter Tobias Thiede (SSV Rantzau, links), machte es mit seinem Treffer zum 2:3 in der 55. Minute noch einmal spannend.

Drei Rote Karten sorgen beim 3:2 des SSV Rantzau gegen Uetersen II für Diskussionsstoff.

shz.de von
17. Februar 2015, 16:00 Uhr

Von drei Roten Karten war das 3:2 (3:1) des SSV Rantzau gegen den TSV Uetersen II (Fußball-Bezirksliga) geprägt. „Zwei davon waren überzogen“, sagte TSV-Betreuer Wolfgang Brandt hinterher.

Vor allem der Platzverweis von Jon Schwertfeger, der einem Barmstedter im allgemeinen Gerangel einen Schlag mit dem Ellenbogen verabreicht haben soll, gab Rätsel auf. „Jon war gar nicht mit dabei im Pulk“, wunderte sich Brandt. Rot für den erst zwei Minuten vorher eingewechselten Flemming Bruns nach einem Foul an Tim Tiedemann empfand der neue SSV-Coach Bernd Ruhser als „entschieden zu hart“. Keine zwei Meinungen gab es aber, dass Tim Tiedemann sein rüdes Einsteigen in der 77. Minute zurecht mit dem Marschbefehl bezahlte. Zudem zückte der Unparteiische ein halbes Dutzend Mal den gelben Karton.

Ruhser freute sich, dass die Umstellungen bei seinem Punktspieldebüt griffen und über wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Yusuf Önegi - bislang Sechser - fühlte sich als Spielmacher so wohl, dass er sogleich zwei Treffer erzielte. Auch der Schachzug mit Marvin Jensen als Linksaußen, an dessen Stelle Niclas Lohmann links verteidigte, sei aufgegangen. Ruhsers Fazit: „Wir haben in der ersten Halbzeit alles richtig gemacht und den Vorsprung später mit viel Kampf gut verteidigt.“

Für die früh in Rückstand geratenen Uetersener war es von Anfang an ein verkorkstes Spiel. Selten leistete sich der Aufsteiger so viele unnötige Ballverluste wie an der Düsterlohe. Am Ende bedankten sie sich bei Torwart Alexej Schmidt, dass sie nicht höher verloren.

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